PI Starnberg stellt Kriminal- und Verkehrsstatistik 2017 vor

Am sichersten lebt es sich in Feldafing

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Die Kriminal- und Verkehrsstatistik der PI Starnberg liegt vor.

Starnberg - Am sichersten lebt man in Feldafing. Laut Fritz Kaiser, dem Leiter Ermittlungsdienst bei der Polizeiinspektion Starnberg, ist im vergangenen Jahr in der Seegemeinde am wenigsten passiert. Dagegen kam es im Dienstbereich der Starnberger Beamten zu drei tödlichen Verkehrsunfällen. 

Zwei Mal versuchter Totschlag, zwei Raub- und 89 Rauschgiftdelikte, 505 Fälle von Diebstahl, 199 Körperverletzungen - die Beamten der PI Starnberg hatten im vergangenen Jahr  wieder allerhand zu tun. Fritz Kaiser spricht jedoch von einem normalen Jahr, Sorge bereitet ihm sowie Inspektionsleiter Bernd Matuschek die starke Zunahme der Internetkriminalität und die Masche der Enkelbetrügerein beziehungsweise falscher Polizisten am Telefon. Die Beamten raten gerade den älteren Mitbürgern, immer skeptisch zu sein und umgehend die Polizei zu informieren, sollte plötzlich der Enkel in Not oder ein vermeintlicher Kriminaler am Telefon sein. Den Gesamtschaden aller im Inspektionsbereich (Starnberg, Tutzing, Feldafing, Pöcking und Berg) begangenen Verbrechen im vergangenen Jahr bezifferten die Beamten mit 7,4 Millionen Euro. Erfreulich ist dagegen der deutliche Rückgang bei Einbrüchen in Häuser und Wohnungen. 27 Mal wurden im vergangenen Jahr die Polizisten zu Einbrüchen gerufen; dieser Trend halte übrigens bislang an, betonte Kaiser. Das liegt an einer verstärkten Streifentätigkeit, gerade zu Beginn der "Dunklen Jahreszeit". Außerdem haben viele Haus- und Wohnungseigentümer in punkto Sicherheit nachgerüstet. Auch beobachten Anwohner ihr Umfeld kritischer.

Ein Rückgang Unfallstatistik kann auch Oberkommissar Peter Madjar beobachten. Insgesamt 1.871  Verkehrsunfälle ereigneten sich im vergangenen Jahr im Inspektionsgebiet. Leider endeten drei davon tödlich - am 2. Juli zwischen Tutzing und Obertraubing kam jede Hilfe zu spät, genauso am 25. Oktober  bei Berg und wenig später am 15. November in Starnberg auf Höhe der Shell-Tankstelle. po  

 

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