Polizei ermittelt

Starnberger Firmen erhalten Bombendrohung

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Unbekannte verschickten unlängst an mehrere bayerische Unternehmen, darunter auch in Starnberg, Drohschreiben. Sollte nicht gezahlt werden, würden der oder die Erpresse eine Bombe zünden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Starnberg - Unlängst wurden Unternehmen in verschiedenen Regionen Bayerns, darunter auch Starnberg, Opfer eines makaberen Betrugsversuches. Der oder die Erpresser forderten von den Betroffenen Geld, ansonsten würde eine Bombe explodieren. 

Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord wurden in den letzten Tagen mehreren Firmen Drohschreiben von einem bislang unbekannten Verfasser zugesandt. 

Konkret wurde in den als E-Mail versandten Schreiben mit der Explosion einer Bombe in Firmengebäuden, Geschäften und einer Arztpraxis in Moosburg, Starnberg, Ingolstadt und Erding gedroht. In keinem der Fälle wurde die Androhung in die Tat umgesetzt.

Teilweise mussten anwesende Personen die betroffenen Gebäude zum Zwecke einer Absuche, bei der auch Sprengstoffsuchhunde eingesetzt wurden, kurzzeitig verlassen. Sprengstoffverdächtige Gegenstände konnten hierbei nicht aufgefunden werden.

Da mit den Drohungen eine Geldforderung in Form von Bitcoins im Wert eines fünfstelligen Eurobetrages einherging, ermitteln die zuständigen Kriminalpolizeiinspektionen Fürstenfeldbruck, Erding und Ingolstadt nun unter anderem wegen versuchter Erpressung.

Von Kreisbote

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