Unverständnis bei einigen Bürgern

Starnberger Frühschwimmer verfassen Petition wegen Parkregeln am Unteren Seeweg

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Die Frühschwimmer starteten eine Petition gegen die neue Parkregelung. (Symbolfoto)

Starnberg – Die neue Parkregelung am Unteren Seeweg in Starnberg trifft auf weitgehendes Unverständnis der überwiegend täglichen Frühschwimmer am Steiniger Badegelände. Daher haben rund 40 Frühschwimmer eine Petition an Bürgermeisterin Eva John und die Mitglieder des Starnberger Stadtrats verfasst, um zeitlich befristete Parkmöglichkeiten bis 9 Uhr morgens zu bekommen.

"Grundsätzlich begrüßen wir Frühschwimmer eine Regelung der zeitweise chaotischen Park- und Verkehrszustände, wir fordern jedoch auch eine Berücksichtigung unserer Interessen. Ein zeitlich uneingeschränktes Halteverbot ist zur Entschärfung der ehemals angespannten Verkehrssituation nicht nötig. Es führt vielmehr dazu, dass diejenigen Bürger, die z.B. aus gesundheitlichen oder räumlichen Gründen auf die Anfahrt mit dem PKW angewiesen sind, nicht mehr im See schwimmen oder die städtische Erholungsfläche nutzen können. Die Nutzung des Sees und des Steininger Grundstücks muss auch weiterhin allen Starnberger Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht werden", heißt es in der Petition an Bürgermeisterin John.

Ohne Parkplatz sei der Weg für manche zu beschwerlich

Durch befristete Parkmöglichkeiten sei es einem Großteil der Frühschwimmer möglich, ihren gesundheitsfördernden wie sportlichen Aktivitäten nachzukommen, schreibt Stefan Liebl, Frühschwimmer seit neun Jahren, in seiner E-Mail an die Redaktion. Ohne Parkmöglichkeiten müssten sie wohl „ihre große Leidenschaft aufgeben, da der Zugang zum See zu weit und zu beschwerlich ist“. Am besten könne sich Frau John ein Bild von den Frühschwimmern in der Zeit von 6.45 bis 7.30 Uhr verschaffen.

Weiter schrieb Liebl: "Wir  Frühschwimmer nutzen das Grundstück jedoch nicht nur zu unserem Vergnügen, sondern kümmern uns auch darum, dass die Benutzung des Stegs und das Schwimmen um den Steg herum für alle Besucher möglich bleibt, ohne sich an den Scherben zerbrochener Glasflaschen zu schneiden. Der Partymüll, der sich regelmäßig morgens auf dem Steg oder im Wasser befindet wird von uns zu den Müllbehältern gebracht, da die Mitarbeiter der Stadt den Steg im Regelfall nicht betreten. Ohne uns gäbe es sicher mehr Unfälle." Ob die Petition etwas bringen wird, das wird die Zeit zeigen. 

Von Kreisbote

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