Starnberger Ideenwerkstatt soll Lösungen bringen

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Starnberg – Unter dem Titel „Wie wird unsere Innenstadt zum Star?“ hat die Rathausverwaltung eine Ideenwerkstatt initiiert und zwar von Dienstag, 7., bis Donnerstag, 9. März, in der Schlossberghalle. Und Bürgermeisterin Eva John hofft dabei auf eine rege Beteiligung der Starnberger.

„Wir legen großen Wert darauf, dass eine möglichst breite Basis daran teilnimmt, um ein Gemeinschaftswerk zu bekommen“, sagte John bei der Vorstellung der Aktion am vergangenen Donnerstag. Die Ideenwerkstatt ist der Kern des Prozesses, dem diverse Fragen voranstehen wie „Wo können sich junge treffen, feiern und ihre Freizeit verbringen?“, „Was passiert in Zukunft alles in unserer Innenstadt?“, „Was brauchen wir, damit wir uns gerne am Kirchplatz aufhalten?“ oder „Wo findet Kultur statt?“. Durch das gemeinsame Denken und Tüfteln sollen konkrete Lösungen für die nachhaltige Stärkung der Starnberger Innenstadt entstehen. Thematisch gebe es dabei für die Ideen keine Grenzen, so John. Und wer schon jetzt Anregungen, Wünsche und Vorschläge hat, kann sie seit vergangenem Montag in so genannte Ideenboxen einwerfen, die an diversen Stellen wie der Tourist-Info, der Boston Bar, der Stadtbücherei oder dem Jugendtreff Nepomuk aufgestellt sind. Online ist dies unter www.innenstadt.jetzt möglich. Vom 7. bis 9. März richtet dann das von der Stadt beauftragte Architektenteam nonconform im Foyer der Schlossberghalle ein temporäres Planungsbüro ein, um die Ideen der Bürger zur Entwicklung der Innenstadt zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zu verknüpfen. Alle Interessierten können während dieser Phase den Planungsprozess live mitverfolgen und aktiv mitgestalten. Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 9. März, um 19 Uhr zeigt das Team dann ein Konzept aus möglichen Gestaltungs- und Nutzungsmaßnahmen. Mit im Boot sind natürlich auch die Stadträte, der Verein Citiy Initiative Starnberg und ansässige Geschäftsleute, die in eigenen Veranstaltungen bereits über die Ideenwerkstatt informiert worden sind. „Es ist eine spannende Sache“, freut sich John auf Aktion. Weitere Informationen über das vom Städtebau geförderte Projekt gibt es im Internet auf www.innenstadt.jetzt. sb

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