Selbstbewusst ins neue Jahr

Starnberger Kreis-Grüne strotzen beim Neujahrsempfang vor Zuversicht

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Fröhliche Gesichter beim Neujahrsempfang: (v.l.) Martina Neubauer, Michael Willberg, EU-Kandidatin Henrike Hahn, Bernd Pfitzner, Kerstin Täubner-Benicke und Anne Franke.

Weßling – Die Grünen blicken mit „Stolz und Zufriedenheit“ auf das vergangene Wahljahr zurück, wie es Kerstin Täubner-Benicke beim Neujahrsempfang im Weßlinger Pfarrstadl formulierte. Noch nie in der Geschichte der Partei habe man bei einer Landtagswahl im Landkreis 26 Prozent geholt, freute sich die Kreis-Sprecherin.

Von dieser Euphorie wolle man auch bei der Europawahl profitieren. Am Freitagabend in Weßling ging es aber erst einmal um die Nachlese zur Landtagswahl. Dass die Gautinger Gemeinde- und Kreisrätin Anne Franke wieder in den Landtag einziehen konnte und Martina Neubauer, Stadt- und Kreisrätin aus Starnberg, den Sprung in den Bezirkstag geschafft habe, „das alles ist nur dank Eurer engagierten Arbeit in den Ortsverbänden möglich geworden“, freute sich Täubner-Benicke über das gute Abschneiden der Öko-Partei. Auch der hohe Zuspruch für das Volksbegehren zum Artenschutz schreibt sie zum einen einem Umdenken der breiten Gesellschaft zu – und zum anderen freilich der eigenen Arbeit vor Ort. Sie ließ keinen Zweifel aufkommen, dass die Grünen im Fünfseenland bei der Landratswahl wie auch der Kommunalwahl 2020 eine große Rolle spielen werden. Der Einladung zum Neujahrsempfang im Weßlinger Pfarrstadl waren unter anderem die Tutzinger Bürgermeisterin Marlene Greinwald, Christian Schiller aus Herrsching, der Pöckinger Rathaus-Vize Albert Luppart sowie sein Weßlinger Amtskollege Michael Sturm nebst einer ganze Reihe von Gemeinde- und Kreisräten und Vertretern aus Naturschutzverbänden gefolgt.

Henrike Hahn hält engagierten Vortrag und rechnet sich gute Chancen für die Europawahl im Mai aus

Die bayerische Spitzenkandidatin für das Europaparlament, Henrike Hahn, rechnet sich mit ihrem Platz 13 gute Chancen für Brüssel aus. Sollte der Trend für grüne Politik anhalten, könnte die Politikwissenschaftlerin, Unternehmensberaterin, Feministin und Mutter zweier Mädchen bald schon die Umzugskisten packen. Sie sorgt sich vor allem vor einem Rechtsruck im EU-Parlament, vor Kräften, die Europa am liebsten abschaffen würden. „Zu Europa gibt es keine Alternative“, versicherte Hahn. Frieden, Stabilität, die Wahlfreiheit, wo man leben und arbeiten möchte, sowie ein starker wirtschaftlicher Verbund, sei nur gemeinsam mit einer starken Staatengemeinschaft zu schaffen. Auch all die ökologischen Herausforderung seien ebenfalls nur gemeinsam zu meistern, schilderte sie spürbar leidenschaftlich. Ein eher düsteres Bild für die (ökologische) Zukunft zeichnete der Tutzinger Unternehmer und Wirtschaftsingenieur Michael Willberg. Er beschäftigte sich in seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion intensiv mit einem gerechteren Miteinander der Menschen auf dem Globus, der immer schneller fort schreitenden Digitalisierung und den großen globalen ökologischen Herausforderungen wie dem Klimawandel.

po

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