Investitionen

Starnberger Kreistag verabschiedet Millionen für das Klinikum

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Der Starnberger Kreistag verabschiedete Millionen für das Klinikum.

Starnberg – Viele Kreiskrankenhäuser arbeiten defizitär oder drehen sich mehr schlecht als recht um die schwarze Null. Nicht so beim Kreiskrankenhaus Starnberg, das seit Jahren gut arbeitet und wirtschaftet – und keine Geldsorgen hat.

Das letzte Mal, dass der Landkreis für Investitionen in den Standort Gelder locker machen musste, war 2006. In den vergangenen 13 Jahren, rechnete Klinik-Geschäftsführer Dr. Thomas Weiler am Montag im Kreistag vor, habe man alle Investitionen – rund 42 Millionen Euro in einen neuen OP-Saal und in die Notaufnahme – aus eigenen Mitteln finanziert.

Kreistag folgt Investitionsplan

Doch das geht jetzt nicht mehr. Weiler muss in Starnberg kräftig investieren – Dialysezentrum (20 Millionen Euro), Kinderklinik (7), Verwaltungstrakt (6,5), Zentralsterilisation für OP-Besteck (10) und vor allem in ein neues Parkhaus (9,5) –, ferner braucht die Klinik in Penzberg Geld (1,5). Außerdem geht es um die Übernahme der Schindlbeck-Klinik in Herrsching und um eine eventuelle gemeinsame Lösung mit Seefeld. Rund 60 Millionen Euro wird das bis 2025 kosten, etwas mehr als die Hälfte davon wird der Landkreis zu zahlen haben. Gegen zwei Stimmen folgte der Kreistag dem Investitionsplan.

Von Oliver Puls

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