Für ein grüneres Starnberg

"Starnberger Land blüht auf": Gartenprofi gibt Stadtmitarbeitern wertvolle Bepflanzungstipps

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Setzen sich für ein grünes Starnberg ein: Jana Schmaderer, (1. Vorsitzende Solidargemeinschaft Starnberger Land), Anna E. Neppel (1. Vorsitzende Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege Starnberg), Dorothea Burger, (Garten-und Landschaftsbau Stadt Starnberg), Katrin Kaltofen (Naturgartenplanerin),Stadtgärtner der Stadt Starnberg, Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Krailling und Naturgartenplaner Dr. Reinhard Witt. 

Starnberg - Mitte der Woche trafen sich Gärtner und Mitarbeiter der Bauhöfe und vom Stadtbauamt, um im Rahmen des Projekts "Starnberger Land blüht auf" Interessantes und Wissenswertes zum Thema nachhaltige Bepflanzung zu erfahren. 

Der Naturgartenplaner Dr. Reinhard Witt und seine Partnerin Katrin Kaltofen veranschaulichten an drei Standorten der Pilotgemeinde Starnberg, wie diese zu pflegen sind, um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten. 

Am Rondel am Bahnhof Nord, entlang der Gautinger Straße und an der Possenhofener Straße entwickeln sich an ganz unterschiedlichen Standorten bereits im ersten Jahr blühende und artenreiche Flächen mit vielfältigen heimischen Blumen und Stauden. Durch das trockene Frühjahr und die Starkregenereignisse im Juni und August, sind diese aber rund sechs bis acht Wochen in der Entwicklung zurück, was dem Erfolg aber keinen Abbruch tut. 

Vom Natternkopf, über den schmalblättrigen Hohlzahn bis zur – wohlgemerkt – heimischen Goldrute, wachsen hier Pflanzen, die wertvollen Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel bieten – und dies dauerhaft. Damit sich diese Pflanzen gut entwickeln können, ist eine durchdachte Pflege notwendig, und so zeigte Dr. Witt den anwesenden Mitarbeitern der Stadt Starnberg, an welchen Merkmalen die zu jätenden Unkräuter zu erkennen sind. 

"Allein ein kanadischer Katzenkopf bildet 30.000 Samen aus, und die sind auf diesen Flächen nicht erwünscht, rechtzeitiges Jäten ist also das A und O! Zudem muss eine artenreiche, mehrjährige Blühfläche auf einem sogenannten fetten Standort zweimal im Jahr gemäht werden" erklärte Witt.

Von Kreisbote

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