Erneutes Ausflugschaos soll mit Maßnahme vermieden werden

Starnberger Landratsamt und Gemeinden sperren öffentliche Stege

Auch wenn das Wetter noch nicht zum Baden einlädt, das frühlingshafte Wetter treibt viele Menschen nach draußen. Die bestehende Pandemielage wird dabei oftmals vergessen (Symbolbild).
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Auch wenn das Wetter noch nicht zum Baden einlädt, das frühlingshafte Wetter treibt viele Menschen nach draußen. Die bestehende Pandemielage wird dabei oftmals vergessen (Symbolbild).
  • vonFlorian Ladurner
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Landkreis - Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende hat viele Ausflügler und auch Einheimische an die Seen und in die Erholungsgelände gelockt. Die öffentlichen Stege waren so voll, dass ein Durchkommen kaum möglich war. Abstands- und Hygieneregeln wurden dabei oftmals vergessen. In der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landkreises Starnberg hat man sich daher entschlossen, die öffentlichen Stege, wie bereits im Frühjahr, für den Besucherverkehr zu schließen. Mit der Schließung soll verhindert werden, dass das Infektionsgeschehen erneut Aufschwung aufnimmt. 

„Die Entscheidung wird sicherlich keine Freudenschreie auslösen. Schließlich ist der Inzidenzwert im Landkreis aktuell mit 30 eigentlich gerade recht niedrig. Genau das dürfen wir jetzt aber nicht auf’s Spiel setzen. Niedrige Inzidenzwerte sind die Voraussetzung dafür, dass unsere Wirtschaft, der Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur auf Öffnungen oder Lockerungen hoffen können. Wir beobachten die Infektionslage gerade mit Sorge, insbesondere die verschiedenen Mutanten. Wir möchten also mit konkreten Maßnahmen da ansetzen, wo wir Gefahren für eine Ausbreitung des Virus sehen“, sagt Landrat Frey.

Das Starnberger Landratsamt hat die Gemeinden gebeten, deren öffentlichen Stege im gemeinsamen öffentlichen Interesse zu sperren. Das Landratsamt wird die Sperrung der Stege in den Erholungsgebieten des Landkreises vornehmen. Nachdem die Seen in verschiedene Landkreise reichen, wurden auch die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim und Landsberg gebeten, sich zu beteiligen. 

Kreisbote

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