Starnberger Museum soll attraktiver werden

Sofortmaßnahmen sollen das Erscheinungsbild des Museums Starnberger See von der Possenhofener Straße aus verbessern. Foto: Jaksch

Die Stadt Starnberg will noch mehr Aufmerksamkeit auf ihr Museum Starnberger See lenken und so die Besucherzahlen von 8.000 im vergangenen Jahr weiter steigern. Einstimmig beschloss der Bauausschuss dazu kleinere optische Sofort-Maßnahmen umzusetzen.

Unter dem Motto „Klotzen statt kleckern“ hatte FDP-Stadträtin Iris Ziebart eine ganze Reihe von Verbesserungsvorschlägen beantragt, um das Museum zu einem kulturellen Highlight zu machen und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Weil der Bau etwas versteckt liegt, verirren sich nämlich nur wenig Ausflügler und Seebesucher zufällig hierin. Außerdem zeigt sich das Museum von der Possenhofener Straße aus wenig einladend. Das soll sich nun ändern. Allerdings reicht das Geld in diesem Jahr nicht aus, um alle Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Dennoch will man bereits heuer für rund 14.300 Euro erste Sofortmaßnahmen angehen. So werden erst einmal drei Fahnenmasten an der Possenhofener Straße sowie ein Schaukasten und Fahrradständer aufgestellt. Des weiteren sollen künftig Hinweise und Schaukästen an der Seepromenade errichtet werden, damit Besucher das Museum nicht länger übersehen. Die kosten aber richtig Geld, weshalb sie jetzt im Rahmen des Kunstprojektes zur 100-Jahr-Feier der Stadt entworfen werden sollen. Ein weiterer Wunsch von Stadtplanungsreferentin Iris Ziebart war ein soweit wie möglich „offenes Schaufenster zum Delphin“ zu schaffen und den Eingang an der Possenhofener Straße durchgehend zu öffnen. Letzteres ist aus personellen Gründen nicht machbar, da man von der Kasse aus nur den Haupteingang unten im Auge hat. Dass man nicht - wie ursprünglich versprochen - einen direkten Blick auf das Königliche Ruderboot „Delphin“ von der Possenhofener Straße aus hat, liegt an dem angeblich schädlichen Licht, wegen dem fast immer die Rollos geschlossen sind.

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