GPS

Jeder sollte einen haben

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Starnberg – Bayernweit gab es bisher 33, am vergangenen Dienstag kam der 34. hinzu.

Ein Referenzpunkt für GPS-Geräte und Smartphones, aufgestellt an der Starnberger Seepromenade unweit der Anlegestelle der Bayerischen Seenschifffahrt. Bis Ende nächsten Jahres soll es in jedem Landkreis in Bayern einen geben. Ob Smartphone oder Navigationsgerät: Für eine exakte Positionsbestimmung werden Koordinaten benötigt, denn die Erde ist von einem unsichtbaren Koordinatensystem überzogen. Mehr als 50 Navigationssatelliten umkreisen ständig die Erde und senden in 7/100 Sekunden, also in Lichtgeschwindigkeit, Signale zum Empfänger. „Die Bayerische Vermessungsverwaltung will allen Bürgern in Zukunft kostenlos ermöglichen, die Genauigkeit ihres GPS-Empfängers vor Ort zu ermitteln“, so Rainer Bauer, Leiter der Abteilung Digitalisierung am Bayerischen Finanzministerium. GPS-Empfänger ermöglichen eine exakte Bestimmung der eigenen Position auf der Erdoberfläche, beispielsweise als Navigationshilfe beim Wandern oder Autofahren. Der Referenzpunkt stellt die Verbindung zwischen dem weltweiten Koordinatensystem und einem Punkt auf der Erde her. „Der Platz an der Seepronade ist für den Geodätischen Referenzpunkt ideal“, so Bauer. Er liegt in der Nähe der Schiffsanlegestelle, der S-Bahn und des Stadtzentrums und ist bei Besuchern sehr beliebt als Ausgangspunkt für Unternehmungen. „Das gibt vielen Menschen die Möglichkeit, das eigene GPS-Gerät ohne großen Umweg auf Genauigkeit zu prüfen“, so Klement Aigner, Präsident des Landesamtes für Vermessung. Gekostet hat die Stehle im Übrigen 1.500 Euro, die sich die Stadt und das Vermessungsamt „behördlich geteilt“ haben, so Rathauschefin Eva John. sb

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