Starnberger Schlossfest öffnet vom 7. bis 9. Juli wieder seine Pforten mit tollem Programm

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Starnberg – „Es ist die Möglichkeit, den Schlossgarten einmal in einem anderen Ambiente zu erleben, als nur in der Mittagspause vorbei zu schauen“, so Kulturamtsleiterin Annette Kienzle. Alle zwei Jahre - heuer zum dritten Mal seit 2013 - lässt Starnberg im Rahmen eines dreitägigen Schlossfestes die Zeit der Renaissance auf der „herzoglichen Höhe“ wieder aufleben. Geboten sind dabei vom kommenden Freitag, 7., bis Sonntag, 9. Juli, historisches Handwerk von verschiedenen Ausstellern und Händlern sowie unterhaltsame Darbietungen unterschiedlicher Künstler.

Wie schon vor zwei Jahren - damals mit „Urmel aus dem Eis“ - ist auch Ole Schultheiß wieder mit einer Produktion dabei und lädt zur Premiere von „Eine Geschichte der Welt in neun Gitarren“ am Sonntag, 9. Juli. Ab 19 Uhr gestalten die beiden Weltklasse-Virtuosen an der Gitarre, Christian Gruber und Peter Maklar, sowie der bekannte Schauspieler Udo Wachtveitl als Erzähler, im Schlosshof diese musikalische Lesung von Érik Orsenna und Thierry Arnoult. Der Eintritt kostet 19 Euro (ermäßigt 12 Euro). Bereits am Vormittag ist um 11 Uhr im Schlossgarten „Die Reise der Feder in den Nirgendwald“ zu sehen - ein szenisches Konzert mit Tanz für Zuschauer ab fünf Jahren. Feierlicher Beginn des Schlossfestes ist am Freitag, 7. Juli, um 18 Uhr mit der Begrüßung durch Bürgermeisterin Eva John sowie Musik und Gaukelei der Spielleut Bordunitas. Um 19 Uhr zeigen Traugaudion Theaterimpressionen und ab 20 Uhr gibt es Schwertschaukämpfe mit dem Gefolge Masseny. Wer es weniger martialisch mag, begibt sich zu dieser Zeit in den Schlosshof zum traditionellen Burghofsingen des Starnberger Heimat- und Volkstrachtenvereins. Mitwirkende sind unter anderem das Frianebel Trio, die Geschwister Ertl und die Gögerlgeiger. Durch das Programm führt Elisabeth Buchner. Der Eintritt kostet 12 Euro (ermäßigt 8 Euro). Bei schlechtem Wetter findet diese Veranstaltung ebenfalls ab 20 Uhr in der Schlossberghalle statt. Der Samstag startet um 11 Uhr mit der Öffnung der historischen Marktstände (auch am Sonntag) im Schlossgarten und wieder einer Tanzvorführung und Schaukämpfen des Gefolges Masseny (erneut um 19 Uhr). Dazu gibt es eine Werkzeit für Kinder (12 bis 18 Uhr), Darbietungen der Falknerei Lenggries (12 und 16 Uhr), Flechtfrisuren (14 bis 16 Uhr) und fahrende Musikanten aus dem Oriente zeigen des Strahl des Lichts (14, 17 und 20 Uhr). Im Schlosshof wird um 20 Uhr „Orpheus has just left the building“ gezeigt: Songs von Henry Purcell treffen auf Jazz-Improvisationen zwischen Barock und Heute. Der Eintritt kostet 12 Euro (ermäßigt 8 Euro). Das Tagesprogramm am Sonntag bietet dann erneut eine Werkzeit für Kinder (11 bis 17 Uhr), Musik und Gesang von Vederlesen (15 bis 17 Uhr), die Spielleut Bordunitas entführen in ferne Zeiten und mystische Welten (11 und 14.30 Uhr) und auch die Falknerei und das Gefolge Masseny ist wieder mit dabei. An allen drei Tagen können die Besucher rund ums Schloss und den Burggraben das historische Lagerleben der Paartal Bogenschützen, die Met-Taverne und Holzofen-Dinnede und eine Mittelalter-Schmiede erleben. sb

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