Ein Hoffnungsschimmer für die Gastronomie

Starnberger Stadtrat beschließt Erleichterungen für Freischankflächen der örtlichen Gastronomie

Freischankflächen auf öffentlichem Grund werden bald vermehrt das Starnberger Stadtbild prägen (Symbolbild).
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Freischankflächen auf öffentlichem Grund werden bald vermehrt das Starnberger Stadtbild prägen (Symbolbild).

Starnberg - Auf Antrag der FDP-Fraktion hat der Haupt- und Finanzausschuss einmütig beschlossen, der örtlichen Gastronomie bis Ende des Jahres den Betrieb von Freischankflächen zu erleichtern.

So sollen es den WirtInnen während dieser Zeit gestattet, Bestuhlung und Tische gegebenenfalls auch „im öffentlichen Raum“, also auf Gehsteigen, Plätzen, Parkplätzen (wenn dies keine größere Behinderung des öffentlichen Verkehrs und kein Sicherheitsrisiko darstellt) aufzustellen – eine Idee, die auch in der Nachbargemeinde Pöcking vor kurzem auf Initiative der Grünen hin umgesetzt wurde. Als weitere Erleichterung für die pandemiegeplagten GastronomInnen wurde beschlossen, dass die Stadt bis Ende 2021 auf die satzungsgemäßen Gebühren für Tische und Stühle im öffentlichen Raum (monatlich 2,50 Euro je Quadratmeter; für Verkaufsstände und dergleichen 20 Euro pro Tag) verzichtet und stattdessen allenfalls eine einmalige Pauschale von 15 Euro erhebt. 

Auf die besorgte Anfrage von Michael Mignoli (Bürgerliste Starnberg), ob ab sofort vermehrt mit klimaschädlichen Heizpilzen zu rechnen sei, reagierte Bürgermeister Patrick Janik (UWG) entspannt: Er rechne nicht mit „aus dem Boden schießenden Heizpilzen“. Der Beschluss im Haupt- und Finanzausschuss ist auch im Zusammenhang mit dem allseitigen Bemühen zu sehen, die Außengastronomie für das griechische Lokal „Taverna“ neben dem derzeit gesperrten „Bayerischen Hof“ wieder anzukurbeln – doch es gilt dabei, etliche Hürden zu überwinden: Eine Toiletten-Nutzung im Gebäude soll angeblich nicht gestattet werden.

Thomas Lochte

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