Lebensrettende Handgriffe müssen geübt sein

Starnberger Wasserwachtler auf Fortbildung

 Der Ausbilder gibt den Teilnehmern Tipps zur Beatmungstechnik
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Der Ausbilder gibt den Teilnehmern Tipps zur Beatmungstechnik.

Starnberg - Die Wachsaison ist in vollem Gange und die derzeit niedrigen Inzidenzwerte lassen nun auch wieder das Training der Wasserwacht zu – die entscheidenden und unter Umständen lebensrettenden Handgriffe wollen geübt sein. Allerdings ist es bei der Wasserrettung auch im Übungsbetrieb schwierig, den sonst üblichen Abstand einzuhalten, weshalb die üblichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen besonderen Stellenwert genießen und ein besonderes Ausbildungskonzept ausgearbeitet wurde, das unter anderem feste Teams während der Übungsphasen vorsieht.

In den vergangenen Wochen haben Mitglieder der Wasserwacht Starnberg an mehreren Lehrgängen der Kreiswasserwacht teilgenommen, um ihr Können zu vertiefen. So kann die Ortsgruppe einen neuen Wasserretter in ihren Reihen begrüßen, der bereits Mitte Mai die Prüfung erfolgreich abgelegt hat – die grundlegende Ausbildungsstufe, die unter anderem die Mitgliedschaft in der mobilen Schnelleinsatzgruppe (SEG) ermöglicht, um auch an Einsätzen abseits des Starnberger Sees teilzunehmen.

Auf dem Weg zum Wasserretter sind mehrere Mitglieder der Ortsgruppe. Besonders erfreulich ist hierbei, dass es nicht nur Jugendliche sind, sondern auch Ehrenamtliche mittleren Alters, die als Neueinsteiger diese nicht immer ganz einfache Ausbildung auf sich nehmen. Der erste Teil dieses Lehrgangs, bei dem vertiefte Kenntnisse in erster Hilfe vermittelt werden, fand mit Teilnehmern aus dem gesamten Landkreis an der Wasserrettungsstation Starnberg statt – dabei wurden auch die Wiesen im Erholungsgelände genutzt, wodurch die zukünftigen Wasserretter, die dann auch außerhalb des Wassers als Sanitäter eingesetzt werden können, unter besonderer Beobachtung der Badegäste standen. Der Ansporn, alles richtig zu machen, war damit natürlich umso größer.

Auch innerhalb der Ortsgruppe wurde das Training wieder aufgenommen. Während die Erwachsenen an der Wasserrettungsstation am Buzentaurweg verschiedene Szenarien durchspielen, wird die Jugend im Starnberger Seebad mit Schwimm- und Rettungstechniken auf die zukünftige Aufgabe hingeführt. Zusätzlich gibt es alle zwei Wochen den Jugendnachmittag, an dem alles das trainiert wird, was sich im Trockenen abspielt, wie z.B. Knotenkunde, Erste Hilfe, Funkübungen.

Natürlich freut sich auch die Wasserwacht Starnberg immer über neue Mitglieder jeden Alters. Wer einmal in das Training hineinschnuppern möchte, ist gerne eingeladen, an einem Montagabend um 19 Uhr zur Wasserrettungsstation im Buzentaurweg zu kommen. Jugendliche haben am kommenden Freitag, 25.06.21, um 16:30 Uhr die Möglichkeit, das Stationstraining kennenzulernen, danach in der Regel alle zwei Wochen (nicht in den Ferien). Nähere Infos gibt es unter kontakt@wasserwacht-starnberg.de.

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