Allgemeinverfügung gilt bis Mittwoch nächster Woche

Steigende Infektionszahlen - Landratsamt ordnet Maskenpflicht im Klassenzimmer an  

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Lehrkräfte, die an Landkreisschulen fünfte Klassen oder höher unterrichten, müssen ab sofort einen Mund-Nasenschutz tragen, wenn sie den Mindestabstand zu Schülern oder anderen Personen in geschlossenen Räumen nicht einhalten können.

Landkreis - Am Morgen, Mittwoch, 14. Oktober, gilt in Klassenräumen wieder Maskenpflicht. Das ordnet eine aktuelle Allgemeinverfügung an, die das Landratsamt Starnberg erlassen hat. Grund für die rechtlichen Schritte sind die steigenden Infektionszahlen in der Region. 

Das Landratsamt Starnberg hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen eine neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. 

Diese tritt am Mittwoch, 14. Oktober, in Kraft. So gilt "für Schülerinnen und Schüler an allen weiterführenden und beruflichen Schulen im Landkreis Starnberg ab der 5. Jahrgangsstufe inklusive der Mittagsbetreuung eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer". 

Grundschüler sowie Schülerinnen und Schüler, die eine Förderschule besuchen, sind allerdings von der Maskenpflicht ausgenommen. Die Verpflichtung des Tragens eines Mund-Nasenschutze gilt für die Betroffenen auch nur dann, wenn der notwendige Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. 

Lehrkräfte sind ebenfalls nur dann zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, wenn der Mindestabstand zu den Schülern im geschlossenen Raum nicht eingehalten werden kann. 

Erzieher und andere Beschäftigte in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten müssen dagegen einen Mund-Nasenschutz tragen, unabhängig ob der Mindestabstand eingehalten wird oder nicht. 

Der Erlass der Allgemeinverfügung ist aus Sicht des Landratsamtes Starnberg notwendig, da "die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis in den vergangenen Tagen kontinuierlich und deutlich gestiegen ist" und der "maßgebliche Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit 35,85 am Montagabend überschritten wurde".

Wie aus der heute veröffentlichten Verordnung zu entnehmen ist, ist die Allgemeinverfügung bis Mittwoch 21. Oktober gültig. 

Von Kreisbote

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