Drei Wasserwachten im Einsatz

Suche nach möglichen Verunglückten auf dem Starnberger See

Da braut sich was zusammen. Ein Gewitter zog am Freitag über den Starnberger See
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Da braut sich was zusammen. Ein Gewitter zog am Freitag über den Starnberger See

Feldafing - Die Mitteilung just zu dem Zeitpunkt, als ein Gewitter mit Sturmböen und Hagel über den Starnberger See hinweg zog, ließ schlimmes befürchten – eine Spaziergängerin hat am Freitagabend gegen 17.50 Uhr am Ufer im Bereich des Ambacher Campingplatzes ein Paar Schuhe und einen Neoprenanzug entdeckt, den dazugehörigen Besitzer aber nicht ausfindig machen können.

Aus diesem Grund wurden die Wasserrettungsstationen rund um den gesamten Starnberger See alarmiert, um eine möglicherweise in Seenot geratene Person zu suchen. Aus München und Murnau machten sich Rettungshubschrauber auf den Weg, um die Suche aus der Luft zu unterstützen.

Während der Helikopter aus München wegen des Unwetters abdrehen musste, konnte die Besatzung aus Murnau nach wenigen Minuten ein gekentertes Segelboot feststellen, auf dem zwei Personen saßen. Die Segler wurden von den Einsatzkräften der Wasserwacht Ammerland aufgenommen, deren Boot wieder aufgerichtet. Die an Land aufgefundenen Utensilien stammten aber definitiv nicht von den Seglern, weshalb die übrigen Wasserwachten gemeinsam mit der DLRG Pöcking-Starnberg eine Suchkette im Wasser bildeten, um den relevanten Bereich nördlich des Stegs am Campingplatz abzusuchen. Die Besatzung des Rettungshubschraubers suchte den Bereich aus der Luft ab.

Die Feuerwehr Holzhausen übernahm die Absuche an Land und konnte Passanten befragen, die dann auch mitteilten, dass sie bei Beginn des Unwetters eine SUP-Paddlerin am Ufer gesehen hätten. Es war somit zu vermuten, dass Schuhe und Neoprenanzug schlichtweg vergessen wurden, als das Unwetter heranzog.

Nachdem die Einsatzkräfte keine Hinweise auf eine in Seenot geratene Person finden konnten, wurde die Suche in Absprache mit den Polizeiinspektionen Starnberg und Wolfratshausen gegen 19 Uhr eingestellt, so dass die Helfer wieder ihre Rettungsstationen ansteuern konnten.

Im Einsatz waren die Wasserwachten Wolfratshausen, Ammerland, Tutzing, Feldafing und Starnberg, sowie die DLRG Possenhofen, Feuerwehr Holzhausen, Rettungshubschrauber, der Notarzt aus Wolfratshausen, Rettungsdienst des BRK Starnberg, die Polizeiinspektionen Starnberg und Wolfratshausen sowie die Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht Starnberg.

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