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Taffe Rentnerin aus Starnberg lässt Betrüger auflaufen

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Die Stadtwerke Schlitz warnen die Schlitzer Bürgerinnen und Bürger vor Betrugsanrufen.
Eine Rentnerin aus Starnberg erhält einen sogenannten Schockanruf. Weil sie den Betrug erkennt, kontaktiert sie sofort die Polizei. Der Täter kann ermittelt werden. (Symbolfoto) © K. Schmitt/imago images

Starnberg- Eine 71-jährige Rentnerin aus Starnberg bekommt einen sogenannten Schockanruf und reagiert derart vorbildlich, dass der Täter festgenommen werden kann. Wie die zuständige Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck erklärt, ereigneten sich am Dienstag acht Schockanrufe in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Die Tatverdächtigen kontaktierten ihre Opfer telefonisch und behaupteten, dass die jeweilige Tochter einen tödlichen Unfall verursacht habe und nun Kautionskosten entstanden seien. Zwei Fälle wiesen hierbei Besonderheiten auf: Eine 82-jährige Frau aus Eichenau im Landkreis Fürstenfeldbruck ging auf die Forderungen der Betrüger ein. Sie fuhr nach München, hob eine mittleren fünfstelligen Betrag ab und übergab ihn im Stadtgebiet München an eine ihr unbekannte, männliche Person.

Rentnerin aus Söcking erleidet keinen finanziellen Schaden

Besser ging der Betrugsversuch in Starnberg, Ortsteil Söcking, aus. Dort erkannte die Rentnerin den Betrugsversuch und verständigte während des Telefonats mit den Tatverdächtigen gleichzeitig die Polizei. Im weiteren Verlauf konnte dadurch ein 20-Jähriger festgenommen werden. Somit entstand in diesem Fall kein finanzieller Schaden.

So kann man sich gegen die Betrüger schützen

Die Polizei gibt folgende Präventionstipps: Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Der Anrufer macht Druck? Das ist Teil der Masche. Legen Sie einfach auf. Die echte Polizei fordert niemals Vermögen von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen! Übergeben Sie nie Geld oder Schmuck an Unbekannte! Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehenden Personen.

Link zur „Leg auf“-Kampagne und weiteren Präventionshinweisen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord: https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/senioren/006490/index.html

Link zur Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ (kb)

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