Wohn- und Schulviertel zwischen Hanfelder Straße und Bahnlinie:

Tempo 30 und Anliegerfrei-Zone ist eingerichtet

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Rudolf Altmann (Betriebshof), Stadtbaumeister Stephan Weinl, Erste Bürgermeisterin Eva John, Peter Weigl (Betriebshof), Jakob Bauer (Stadtbauamt), Betriebshofleiter Peter Mayer und Peter Grießer (Betriebshof) an der neuen Beschilderung in der Max-Emanuel-Straße. Zukünftig weisen Verkehrsschilder auf die Anliegerfreizone mit Tempo 30 im Wohnquartier östlich der Hanfelder Straße hin.

Starnberg - Im Wohn- und Schulviertel zwischen Hanfelder Straße und Bahnlinie wird über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren eine flächendeckende Zone mit Tempo 30 und Anliegerfrei auf Probe eingerichtet. Der Riedener Weg wird zu einer Fahrradstraße, in der Radfahrer Vorrang haben. Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs bringen derzeit die neue Beschilderung an. Bei dieser Gelegenheit wird das ganze Gebiet auch von zwischenzeitlich entbehrlichen Verkehrsschildern befreit.

Ziel ist es, den Durchgangsverkehr vor allem während des Berufsverkehrs zu minimieren. Außerdem soll für die Anwohner ein angenehmes, ruhiges Wohnumfeld, eine hohe Aufenthaltsqualität sowie direkte und sichere Fuß- und Radwegeverbindungen gewährleistet sein. Weitere Ziele sind die Schaffung von ausreichend Parkraum und die Beachtung der schützenswerten Einrichtungen (Kindertagesstätten, Schulen, Alten- und Pflegeheime). 

Diese Überlegungen hat die Stadt Starnberg während zwei Anwohnerversammlungen 2016 und 2017 zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern unter fachlicher Begleitung des Ingenieurbüros SHP entwickelt. „Wir hoffen, dass sich die Situation für die Anwohner durch diese Maßnahmen insgesamt verbessert. Eine weitere Verkehrszählung wird am Ende der Probezeit durchgeführt, um zu sehen, ob die Anpassungen zur Entlastung für das Wohnquartier geführt haben oder ob noch Nachbesserungsbedarf besteht“, so Bürgermeisterin Eva John.

Von Kreisbote

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