Thema "Lebendiges Wasser"

An der Wasserbaustelle im Umweltzentrum in Wartaweil lässt sich der Hochwasserschutz simulieren. Foto: Polster

Bevor die allerersten Lebewesen das Land bevölkerten, spielte sich alles Leben nur im Wasser ab. Und auch heute wäre ein Leben ohne Wasser nicht denkbar. Doch wer macht sich schon Gedanken, wo das Trinkwasser herkommt beziehungsweise wie es wieder entsorgt wird? Ein Griff zum Wasserhahn oder zum Spülknopf der Toilette, und schon hat sich das Versorgungs- und Entsorgungsproblem erledigt. Dabei steckt weit mehr hinter dem Thema Wasser, als sich oberflächlich gesehen vermuten lässt. Gegen den Wasserkreislauf ist eine Weltreise mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Schiff eine total langweilige Geschichte.

Einblick in die regionale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung soll ein Projekt des Bund Naturschutz in Kooperation mit den Ammerseer Wasser- und Abwasserbetrieben (AWA) geben. Sie laden ab sofort unter dem Motto „Lebendiges Wasser“ zu einen spannenden Vormittag ins Naturschutz- und Jugendzentrum nach Wartaweil ein. Aufgerufen, mitzumachen, sind die vierten Klassen der Grundschulen. „Die Kinder erwartet ein abwechslungsreiches Programm“, erklärt Axel Schreiner, Leiter des Wartaweiler Umweltzentrums. „Ziel unseres Projektvormittags ist es, die technischen und ökologischen Zusammenhänge des Lebensraumes und des Lebensmittels Wasser möglichst anschaulich und dem Alter der Kinder entsprechend zu vermitteln.“ Auf dem Programm steht unter anderem der Besuch der Wasserbaustelle, an der mit Sand, Steinen und Wasser das Thema Hochwasserschutz anschaulich dargestellt wird. Außerdem werden die Schüler mit Keschern ausgestattet das Ufer des Ammersees ergründen. Im Wasserlabor gibt es dann die Antworten auf die Frage „Was schwimmt denn da?“. Finanzielle Unterstützung gibt es durch die AWA für die Besuche der Klassen aus den Mitgliedsgemeinden Herrsching, Andechs, Inning, Pähl, Seefeld, Wielenbach und Wörthsee. Ab sofort können sich alle vierten Klassen der Grund- und Volksschulen aus den Landkreisen Starnberg und Weilheim zwischen 9 und 12.30 Uhr bei Birgit Geurden vom Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil unter der Telefonnummer 08152/967708 oder über E-Mail wartaweil@bund-naturschutz.de anmelden. Die Aktion dauert bis in den Sommer hinein.

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