Fällt der Corona-Pandemie zum Opfer:

Todesmarsch-Gedenkfeier in Starnberg abgesagt

Gedenkveranstaltung zum Todesmarsch vor dem Landratsamt fällt heuer aus.
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Gedenkveranstaltung zum Todesmarsch vor dem Landratsamt fällt heuer aus.

Starnberg - Seit 2012 organisiert Rainer Hange jedes Jahr als Mitglied des Vereins "Gegen Vergessen-für Demokratie e.V." und dem "Starnberger Dialog" Ende April eine Gedenkfeier beziehungsweise einen Gedenkmarsch zur Erinnerung an den Dachauer Todesmarsch von 1945 durch Starnberg. Für dieses Jahr war mit Barbara Beck von der Starnberger Kreisbehörde und der Kreisarchivarin Dr. Fridrieke Hellerer in Verbindung mit Ihrer Ausstellung "Euthanasie-Opfer im Landkreis Starnberg in der NS-Zeit" im Foyer des Landratsamtes eine gemeinsame Veranstaltung für den 3. Mai geplant.

Auch diese Veranstaltung, die im Starnberger Kalender bereits einen festen Platz hat, ist ein Opfer der Corona-Pandemie und muss laut Rainer Hange "leider auf einen späteren Zeitpunkt" verschoben werden. Den bereits zugesagten Personen für die Mahnmal-Feier, Ex-Bundesjustizministerin und Kreisrätin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als Hauptrednerin, Pfarrer Dr. Stefan Koch vom Starnberger Dialog, Kantor Nikola David von der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom aus München sowie den Schülerinnen und Schülern aus Starnberger Schulen hat Hange bereits abgesagt und sie gebeten, zu einem späteren Termin "bitte wieder zur Verfügung zu stehen".

po

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