Lob für die "tragenden Säulen"

Auch beim diesjährigen Landfrauentag, der heuer zudem auf den Internationalen Weltfrauentag fiel, konnten die rund 250 anwesenden Bäuerinnen im Andechser Floriansstadl wie Landrat Karl Roth es ausdrückte, „einmal einen Tag lang die Seele baumeln lassen“. Als hochkarätigen Gastredner hatten Kreisbäuerin Anita Painhofer und ihre Stellvertreterin Annemarie Wunderl dieses Mal den Augsburger Bischof Walter Mixa verpflichten können.

Der lobte nicht nur die außerordentlich schöne Blumendekoration auf den Tischen, sondern in seiner Festrede zu dem Thema „Ohne Frauen kein Land“ auch die Leistung der Bäuerinnen. Mit ihrem Engagement für die Familie sowie zusätzlich im Ehrenamt würden die Bäuerinnen dem ländlichen Raum ein Gesicht geben. Ohne sie würde den Dörfern etwas fehlen. Die Familie bezeichnete Mixa als kleinste und wichtigste Lebenszelle - und Eltern als wichtige „Leistungsträger der Gesellschaft“. Auf die jüngsten Vorfälle in den Klöstern ging der Augsburger Bischof laut Medien nur mit einem Satz ein: „Wir haben momentan die Sorge und Not von Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“, so Mixa, der lieber über das Aufklärungsprogramm der Diözese sprach. Dieses soll Kindern und Jugendlichen helfen, mit ihrer Geschlechtlichkeit sorgsam umzugehen. Schließlich seien Katholiken ja keine Sexmuffel, so der Bischof. Zuvor hatte Kreisbäuerin Anita Painhofer die tägliche Leistung der Landfrauen in Familie und Betrieb mit einem Zitat aus einem TV-Werbespot auf den Punkt gebracht: „Sie führen ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“. Landrat Karl Roth bezeichnete das Engagement der Bäuerinnen als „tragende Säule im ländlichen Raum“ und Andechs Bürgermeisterin Anna Neppel lobte: „Sie kümmern sich ganz selbstverständlich um unseren Lebenstraum.“

Meistgelesen

Geflügelpest ist bayernweit rückläufig
Geflügelpest ist bayernweit rückläufig
Weltwassertag: AWA will Missstände aufzeigen
Weltwassertag: AWA will Missstände aufzeigen
Gilchinger Heimatmuseum "Schichtwerk" im Werson-Haus eröffnet
Gilchinger Heimatmuseum "Schichtwerk" im Werson-Haus eröffnet
Starnberg: Allerletzte Chance für notorischen Ohne-Führerschein-Fahrer
Starnberg: Allerletzte Chance für notorischen Ohne-Führerschein-Fahrer

Kommentare