Energiepreis 2016

Ein gutes Vorbild für andere

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Landkreis – Die Energiepreise 2016 des Landkreises Starnberg gehen an Joachim Siebenwirth aus Martinsholzen (Gemeinde Berg) für den Bau eines Kleinwasserkraftwerks am Lüßbach (1. Preis), die Trane Roggenkamp GmbH in Krailling für ihr energiesparendes Gebäudekonzept (2. Preis) sowie an die Gemeinde Gilching für den Neubau ihres Rathauses (3. Preis).

Bereits zum achten Mal vergab der Landkreis Starnberg seinen Energiepreis. Ziel der Preisvergabe ist es, positive Beispiele bekannt zu machen, zur Nachahmung anzuregen und damit die Energiewende im Landkreis voran zu treiben. Um die Auszeichnung 2016 bewarben sich diesmal zehn Projekte und Initiativen. Die Ausschreibung des Energiepreises 2016 erfolgte bereits im Sommer vergangenen Jahres. Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen und sonstige Institutionen waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen Initiativen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz zu bewerben. Die Jury, die sich aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, des Energiewendevereins, des Landratsamtes sowie dem Sprecher der Bürgermeister zusammensetzte, hat die Bewerber eingehend, auch vor Ort, begutachtet und die Preisträger ausgewählt. Mit dem Energiepreis 2016 Landkreis Starnberg wurden ausgezeichnet: 1.Preis: Joachim Siebenwirth (Berg) - „Kleinwasserkraftanlage Martinsholzen“: • Ökologisch verträgliche Wasserkraftnutzung im Landkreis reaktiviert • Bereitstellung von wichtigem Grundlaststrom rund um die Uhr für mehrere Jahrzehnte • Erzeugung von erneuerbarem Strom weit über den Eigenbedarf hinaus • Innovative wartungsarme Technik, die auch bei Niedrigwasser funktioniert • Auch ökologische Anforderungen (beispielsweise Fischverträglichkeit) teilweise übererfüllt • Nachhaltiges Denken und Handeln generell stark ausgeprägt • Gutes Vorbild für andere evtl. reaktivierbare Wasserkraftwerke 2. Preis: TRANE Klima- und kältetechnisches Büro GmbH (Krailling) - „Energiesparendes Gebäudekonzept“: • Vorbildliches Beispiel für gelungenes Energiekonzept aus dem gewerblichen Bereich • Vollständige Deckung des Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien (Photovoltaik, Grundwasser-Wärmepumpe, Ökostrom) • Vorreiter bei Einsatz von Batteriespeicher • Zusätzlich freiwillige Kompensation der betrieblichen CO2-Emissionen • Gute Übertragbarkeit und Vorbildfunktion für andere Gewerbebetriebe 3. Preis: Gemeinde Gilching - „Neubau Rathaus Gilching“: • Bilanziell Nullenergiegebäude • Gebäudehülle energetisch vorbildlich (Passivhausstandard) • Deckung des Energiebedarfs durch 100 Prozent Erneuerbare Energien (Photovoltaik + Wärmepumpe+ Ökostrom) • Auch E-Mobilität (öffentliche Ladesäulen) mit bedacht • Energetisch ambitionierte Planung wurde auch konsequent durchgehalten. Vier weitere Finalisten wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: Yvette Michelfelder (Gauting); „Passivhaus in Holzbauweise“ Andreas Wiedmann (Inning); „Autarke Stromversorgung für Haus und Elektroauto“; Erik Berthold (Weßling) „Erste öffentliche e-mobile Ladestation in Weßling“ und Alfons Rauscher (Gilching) „CO2-Jäger“. sb

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