So viele waren es noch nie

Rekord: Über 200 Blutspender im Gilchinger Rathaus

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Benni Urmann war unermüdlich bei der Registrierung der Spender im Einsatz.

Gilching - Am 24. Januar gab es wieder eine Blutspendeaktion im Gilchinger Rathaus. Die Gilchinger haben sich längst als sehr hilfsbereit erwiesen und so sind die Zahlen der Blutspendeaktionen in Gilching immer sehr gut. Zur letzten Aktion in Gilching im vergangenen Oktober waren 197 Spendenwillige gekommen, das bis dahin bestes Ergebnis des BRK vor Ort. Dieses Mal wurde mit 204 Blutspendern sogar die 200er-Marke geknackt.

174 der Gekommenen passierten die ärztlichen Kontrollen und 28 von ihnen waren das erste Mal Blutspender, so wie auch Heidi Dannecker aus Weßling. Die 24-jährige Buchhändlerin aus Weßling hilft nicht nur mit ihrem Blut Schwerkranken und Verletzten sondern auch einmal in der Woche ehrenamtlich in der Grundschule Weßling-Oberpfaffenhofen Kindern beim Lesenlernen. „Viel mehr Menschen sollten Blut spenden“, meint sie: „da kann man mit kleinem Aufwand Großes bewirken.“ Sie will dies nun öfter machen. Niklas Lenz, der neue Leiter der BRK Bereitschaft Gilching, kümmerte sich um sie und mit ihm waren viele andere freiwillige BRKler im Einsatz. Besonders der 37-jährige Benni Urmann von der Gilchinger Bereitschaft ist hier zu erwähnen, denn ohne seinen unermüdlichen Einsatz wären sicher nicht so viele Spenderinnen und Spender gekommen. Ganze 7 Stunden hatte er zuvor in seiner Freizeit überall Plakate aufgehängt, die die Blutspende ankündigten. Als er 13 Jahre alt war, nahm ihn ein Schulfreund das erst Mal zum Roten Kreuz mit, dieses Jahr feiert er bereits sein 25-jähriges ehrenamtliches Jubiläum bei der BRK Bereitschaft Gilching und auch hauptberuflich arbeitet er in der Hausnotrufzentrale für das BRK Starnberg. Er ist das zweite Mal bei einer Blutspendeaktion dabei und hatte die Registrierung der Spender übernommen, das nächste Mal will Benni Urmann unbedingt auch selbt Blut spenden. Und selbst am nächsten Tag war er noch beim Aufräumen aktiv, Helfen liegt ihm einfach im Blut. Ihm, allen anderen Ehrenamtlichen und natürlich vor allem allen Spenderinnen und Spendern gilt im Namen der Verletzten und Schwerkranken, für die die Hilfe bestimmt ist, unser größter Dank und Respekt. Dies ist natürlich ebenso an die 91 Spendenwilligen gerichtet, die eine Woche zuvor in Krailling erschienen waren. 78 von ihnen durften sich dann nach den ärtzlichen Kontrollen auf die Liege legen,12 Lebensretter das allererste Mal. Wir hoffen, dass auch zu unserem nächsten Termin am Montag, dem 11. Februar 2019 in der Starnberger Schlossberghalle, von 16:00 - 20:00 Uhr, wieder viele engagierte Lebensretter erscheinen. 

Viele Informationen findet man auf der Blutspendeseite: www.blutspende-starnberg.de.

Von Kreisbote

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