Umgehung Inning

Fragen beantwortet

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Inning – Ursprünglich sollte es eine Veranstaltung der Gemeinde Inning zum Thema Umgehungsstraße werden. Was die Bürgerinitiative „Für Innings Zukunft“ und die Fraktion der Grünen verhinderte.

Deshalb schlossen sich die Fraktionen der CSU, FBB, FW und der SPD zusammen und luden am Montag ihrerseits zu einer Info-Veranstaltung ein. Wie berichtet, finden am Sonntag, 8. Dezember, in Inning sowohl der Bürgerentscheid wie auch das Ratsbegehren zum Thema Umgehungsstraße statt. Während sich der Gemeinderat eindeutig für den Bau der Trasse entschieden hat, wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative und die Fraktion der Grünen diese Straße verhindern. Aktuell fand dazu seitens der Gemeinde eine Ausstellung statt, die zum Ziel hatte, dass interessierte Bürger Anregungen geben und Fragen stellen konnten. Die Vorstellung des Fragenkatalogs und die Antworten wollte die Kommune am Montag übernehmen. Was nicht im Sinne der Bürgerinitiative „Für Innings Zukunft“ war, die einen Rechtsanwalt eingeschaltet hatte. Tatsächlich gibt es einen Passus in der Bayerischen Gemeindeordnung, wonach die Kommune, sobald Antrag auf einen Bürgerentscheid gestellt ist, sich zu diesem Thema zurückhalten muss. Weshalb sich die Fraktionen der CSU, des Freien Bürgerblocks, der Freien Wähler und der SPD entschlossen, auf eigene Kosten zu dieser Infoveranstaltung einzuladen. Rund 200 Bürger waren ins Haus der Vereine gekommen, um sich nun über die Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen zu informieren. „Ich finde es sehr bedauerlich, dass die Bürgerinitiative mit juristischen Mitteln die Infoveranstaltung der Gemeinde verhindert hat“, erklärte Walter Bleimaier (CSU) zu Beginn des Abends. „Damit die Stellungnahmen der Bürger nicht in der Schublade verschwinden, deshalb haben wir eingeladen.“ Nach der ausführlichen Vorstellung der Trassenführung durch Reinhard Hyna vom gleichnamigen Ingenieurbüro ging es an die Beantwortung der Fragen, die während der Ausstellung schriftlich abgegeben wurden. Hauptsächlich interessierten sich die Bürger für die Kosten, die Hyna mit 9,2 Millionen Euro angab, welche Förderungen es gibt (75 bis 80 Prozent) und ob Pflanzen und Tiere gefährdet sind. Zu letzterer Frage sagte Landschaftsplaner Dietmar Narr, dass sich die geplante Trasse optimal in die Landschaft einfüge und vorwiegend auf landwirtschaftlicher Nutzfläche entstehen wird. „Es finden aber dazu noch intensive ökologische Untersuchen statt“, betonte Narr. Die Veranstaltung wurde durch viel Beifall begleitet; Gegner meldeten sich nicht zu Wort.pop

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