Unterschriften gesammelt

„Helfen Sie uns, unseren neuen Platz zu kriegen“: Mit diesen Worten haben am vergangenen Sonntag rund 20 Jugendliche am Kirchplatz für die Erneuerung und Vergrößerung des Skaterparks neben dem Jugendzentrum demonstriert.

Auslöser für die Kundgebung: Vor knapp zwei Wochen hatte der Hauptausschuss die Entscheidung über einen Antrag vertagt, die Skateanlage von derzeit 300 auf 975 Quadratmeter zu vergrößern und zu sanieren – zur großen Enttäuschung der Jugendlichen. Schließlich war der Plan bereits fertig und man hatte ihnen einen neuen Skateplatz versprochen. Denn die Anlage zwischen Jugendzentrum und Wasserpark ist bereits acht Jahre alt und ziemlich marode. Da kann man Holzbretter aus der Halfpipe herausziehen - und überall sind Risse im Boden, die immer größer werden. Folge: Die Verletzungsgefahr steigt ständig. Weil auch die Sicherheitsabstände zwischen den Geräten sehr gering sind, wünschen sich die Jugendlichen zudem mehr Platz. Doch da gibt es ein Problem: Um den Skatepark vergrößern zu können, müssten Stellplätze - die auch von Besuchern des Wasserparks Starnberg genutzt werden – wegfallen: Insgesamt würde es dann 44 weniger Parkplätze als die derzeit 126 geben. Um das endgültige Aus für ihre neue Anlage abzuwenden und die Kommunalpolitiker doch noch positiv umzustimmen, haben die Jugendlichen am Sonntag die Demo auf die Beine gestellt. Mit Flyern und Transparenten machten sie auf ihr Problem aufmerksam und sammelten Unterschriften. 1.500 Unterstützer haben sie bereits gefunden - die Listen wollen sie am heutigen Mittwoch dem Starnberger Bürgermeister an der alten Halfpipe übergeben. Grünen-Stadträtin Martina Neubauer hat zudem beantragt, dass das Skateverbot auf dem Kirchplatz zu bestimmten Uhrzeiten aufgehoben wird – solange noch kein neuer Skatepark errichtet ist. Bisher ist der Kirchplatz für Skater absolut tabu - und auch beim Parkdeck am Bahnhof Nord geht nichts mehr. Allein beim Wasserpark gab es bisher noch keine Klagen wegen des Lärms.

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