Messerstecherei in Asylbewerberunterkunft in Oberpfaffenhofen

Verdacht auf Mordversuch: 24-Jähriger wurde im Schlaf angegriffen

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Zu einer Messerstecherei kam es in der Asylbewerberunterkunft in Oberpfaffenhofen

Oberpfaffenhofen - In einer Asylbewerberunterkunft verletzte gestern Früh ein 20-Jähriger zwei seiner Mitbewohner mit einem Messer. Glücklicherweise erlitten beide Opfer keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft München II die Unterbringung wegen des Verdachts des versuchten Mordes veranlasst und den jungen Mann in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.

Gegen 4.45 Uhr wurde die Polizei zur Asylbewerberunterkunft in Oberpfaffenhofen gerufen, nachdem es dort zu einem Messerangriff mit zwei Verletzten gekommen war. Beim Eintreffen der Beamten der Polizeiinspektion Herrsching war der mutmaßliche Täter bereits geflüchtet, konnte aber kurze Zeit später festgenommen werden. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde bei dem 20-jährigen Asylbewerber sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hatte der somalische Tatverdächtige gegen 4.30 Uhr seinen 24-jährigen Zimmerkollegen im Schlaf mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Ein weiterer Zimmerbewohner, der zu Hilfe kam, wurde von dem Angreifer ebenfalls mit dem Messer - glücklicherweise - nur leicht am Oberarm verletzt. Beide verletzten Landsleute konnten das Krankenhaus nach erfolgter Behandlung zwischenzeitlich wieder verlassen.

Von Kreisbote

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