Verein Fluglärm macht mobil gegen Gautinger Pläne

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Gilching – In einem offenen Brief an Gilchings Bürgermeister Manfred Walter appelliert Rudolf Ulrich vom Verein Fluglärm, umgehend eine Stellungnahme kontra Gewerbegebiet Gauting auf den Weg zu bringen. Unter anderem wird auf die Bedeutung der Waldflächen als Klimaschutz für Gilching hingewiesen.

et der Arbeitstitel, unter dem die Gemeinde Gauting in direkter Nachbarschaft zum Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und dem Gewerbegebiet Gilching Süd ein eigenes Gewerbegebiet plant. Das Konzept sieht eine Nutzfläche von 21,3 Hektar, weitere 48 Hektar für Grün- und Ausgleichsflächen vor. Dagegen laufen die Mitglieder des Vereins Fluglärm Sturm. In einem offenen Brief fordert Vorsitzender Rudolf Ulrich die Gemeinde Gilching auf, das Gewerbegebiet der Nachbarn generell abzulehnen. „Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, sich gegenüber allen zuständigen Stellen für die Erhaltung dieses wertvollen Waldgebiets als Bannwald, Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebiet sowie als Teil des regionalen Grünzugs einzusetzen.“ Als Begründung nennt Ulrich unter anderem „die hohe Bedeutung des Gebiets für das Landschaftsbild und für Erholungszwecke“. Desweitern verweist er auf die Waldflächen im Unterbrunner Holz, die als Klimaschutz für Gilching erhalten bleiben müssen. „Dies umso mehr, als die Bürger Gilchings bereits durch die Emissionen der nahen Autobahn und des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen stark belastet sind.“ Ulrich macht außerdem geltend, dass auf dem Flughafen bereits Baurecht für 549.000 Quadratmeter Nutzfläche besteht, und ein wesentlicher Teil dieser Flächen auf Gautinger Flur liegt, so dass demnächst auch Gewerbesteuern zu erwarten sind. pop

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