Forderung nach Kursänderung

Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur: „Unverhältnismäßige Corona-Politik stellt Gastronomie vor das Aus“  
 

Solange die Fallzahlen nicht sinken, bleiben die Biergärten verwaist.
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Solange die Fallzahlen nicht sinken, bleiben die Biergärten verwaist.

Region -  Prozessionen sind ab jetzt erlaubt, zoologische und botanische Gärten dürfen ihre Außenbereiche für Besucher öffnen. Ein Besuch im Biergarten, selbst mit negativem Test und unter bewährten Hygieneregeln, ist jedoch weiterhin nicht gestattet. Der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) kritisiert diese nicht nachvollziehbare Coronapolitik Bayerns und fordert die verantwortlichen Politiker dazu auf, Biergärten ab sofort zu öffnen. 

„Seit mittlerweile über einem Jahr setzen wir uns tagtäglich für eine Zukunftsperspektive der bayerischen Gastronomie ein“, sagt Dr. Ursula Zimmermann, „wir haben Hygiene- und Sicherheitskonzepte entwickelt, die nachweislich auch greifen. Wir machen den Gastronomen und ihren Mitarbeitern Mut, helfen bei Anträgen und Fragen zu Corona-Hilfen und appellieren unermüdlichen an die Politik, die Gastronomie während dieser Zeit nicht zu vergessen.“ Die VEBWK-Geschäftsführerin ist resigniert. „Es scheint, als würde unsere Branche absichtlich links liegen gelassen werden. Anders kann ich mir die derzeitigen Regelungen und Maßnahmen nicht mehr erklären.“ 

Der VEBWK fordert die verantwortlichen Politiker jetzt dringend dazu auf, die Außenbereiche der Gastronomie zu öffnen. „Es gibt keinen Grund, der gegen eine Öffnung spricht Biergärten weiterhin geschlossen zu halten, wäre reine Willkür. Die Gastronomen haben sich monatelang an die Zwangsschließungen gehalten und müssen jetzt eine Perspektive erhalten. Unsere Hygiene- und Sicherheitskonzepte funktionieren. Wir brauchen jetzt eine Öffnung der Außenbereiche!“, so Zimmermann.

Kreisbote 

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