Verkehrschaos ärgert Bürger

Die vielen Baustellen rund um Berg setzen den Einwohnern ordentlich zu. Auf der Bürgerversammlung in Aufkirchen machten sie ihrem Ärger Luft.

Wie berichtet, ist die Staatsstraße entlang des Ostufers durch den Bau des Kreisels in Berg und des neuen Gehwegs in Allmannshausen unterbrochen. In Allmannshausen ist der Durchgangsverkehr total gesperrt. Zudem wird in Percha die Lüßbachbrücke neu gebaut. Auf der Straße von Höhenrain nach Münsing sind Asphaltarbeiten notwendig, und dann wird auch noch die Straße zwischen Bachhausen und Icking gesperrt, weil die Autobahnbrücke eine Generalsanierung braucht. „Muss das alles gleichzeitig sein,“ fragte Michael Ott aus dem Publikum, der mit seiner Meinung nicht allein stand. Bürgermeister Rupert Monn sah die Verantwortung jedoch nicht bei der Gemeinde: Die Baustellen würden mit Fördergeldern des Freistaats finanziert, die noch dieses Jahr ausgegeben werden müssten. Ott hatte sich gedanklich bereits damit befasst, wie die Belastung erträglicher werden könnte. Er schlug vor, die Raststelle Höhenrain während der Bauzeit als Autobahnabfahrt offiziell zu öffnen. Monn konnte ihm da wenig Hoffnung machen. Alle Anfragen seien von der Autobahndirektion bislang abgelehnt worden. Häufig kontrolliert wird das „Schlupfloch“ wohl nicht: Er habe kein Personal dafür, Höhenrain ständig zu kontrollieren, sagte Norbert Reller, Leiter der Polizeiinspektion Starnberg. Er könne aber nicht für die anderen Dienststellen garantieren. So ist es letztlich mit einem Restrisiko verbunden, die inoffizielle Ausfahrt zu benützen.

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