Schönes Wetter am vergangenen Wochenende

Viel Bootsverkehr auf dem Starnberger See und einige Verstöße

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Zu nah am Ufer gefahren, der Abstand lautet mindestens 300 Meter.

Starnberg - Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende lockte viele Wassersportler an und auf den Starnberger See. Nicht jeder hat sich jedoch an die dort geltenden Vorschriften gehalten.

So hielt am Samstag ein 68-jähriger Elektrobootfahrer aus Starnberg mit seinem Schiff den erforderlichen Uferabstand von 300 Metern bei Weitem nicht ein. Eine durchgeführte Messung ergab lediglich einen Abstand von 100 Meter vom Ostufer des Sees. Dies stellt insbesondere bei solch einem warmen Badewetter eine erhebliche Gefährdung der dort schwimmenden Badegäste dar. Am gleichen Tag wurden auch noch Standup-Paddler und Kajakfahrer beanstandet, die die Schutzgebiete am „Bernrieder Horn“ und dem sog. „Karpfenwinkel“ bei Unterzeismering befuhren.

Auch am Sonntag paddelte ein weiterer SUP-ler durch den geschützten Karpfenwinkel, in dem ein Segelboot verbotswidrig ankerte und ein weiteres munter hindurchsegelte. Zu guter Letzt wurde noch ein Kanufahrer erwischt, der zu dem Segler gehörte. Die Schutzgebiete sind durch gelbe Bojen sichtbar markiert. Des Weiteren sollte man sich vor dem Befahren eines Gewässers über die bestehenden Vorschriften und Sperrgebiete informieren. Material dazu gibt es zum Beispiel auf der Homepage des Landratsamtes Starnberg oder den Wassersportverbänden. In allen sechs Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die verantwortlichen Schiffsführer erstattet.

kb

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