Hohe Hürden

Viele Auflagen machen Hofläden im Landkreis Starnberg zu schaffen

Beliebt bei den Kunden in der Region: Ihr Hofladen im Ort
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Beliebt bei den Kunden in der Region: Ihr Hofladen im Ort

Landkreis – Im Landkreis Starnberg gibt es viele Landwirte, die einen Hofladen betreiben oder ihre Erzeugnisse auf Bauernmärkten verkaufen. Ihre Produkte sind regional, haben kurze Transportwege und die Bauernfamilien als direkte Ansprechpartner geben Einblick in die Herstellung der Lebensmittel. Doch immer mehr Verordnungen und Auflagen machen es den Hofläden schwer.

Regionalität – das macht Einkaufen auf dem Bauernhof so beliebt wie nie – und immer mehr Verbraucher wünschen sich Lebensmittel direkt vom Bauernhof. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn, was viele Verbraucher nicht wissen: Gerade Bauern, die ihre Erzeugnisse direkt vermarkten, machen immer neue Auflagen und bürokratische Vorschriften das Leben schwer. „Die Direktvermarkter brauchen praxistaugliche Regelungen für die Erzeugung und Vermarktung ihrer regionalen Produkte und auch klare Vorgaben bei der Lebensmittelkennzeichnung“, bekräftigt Kreisbäuerin Anita Painhofer aus Geisenbrunn. Eine EU-Verordnung sieht zum Beispiel vor, dass Nährwertangaben auf dem Etikett vorverpackter Produkte verpflichtend sind – mit wenigen Ausnahmen: Lebensmittel, einschließlich handwerklich hergestellter Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen von Erzeugnissen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden. „Die Ausnahmen für Direktvermarkter sind zwar gut gemeint, greifen aber häufig nicht, wenn innovative Formen der Direktvermarktung wie Online-Vertrieb, Abo-Kisten oder die Vermarktung teilweise über regionale Einzelhändler erfolgt“, sagt Kreisbäuerin Anita Painhofer. „Wir stehen zu klaren Vorgaben im Verbraucherschutz, aber es muss auch praktikabel für die bäuerlichen Direktvermarkter sein.“ Deshalb fordert der Bayerische Bauernverband für die verschiedenen Absatzwege in der Direktvermarktung eine eigene Lebensmittelkennzeichnung mit „regionaler Einfärbung“. Die Verkehrsbezeichnungen eines Produkts sind Teil der verpflichtenden Lebensmittelkennzeichnung. Und für jedes Produkt gibt es eine eigene Richtlinie, wie zum Beispiel die Konfitürenverordnung. Jedoch: „wo ist im Sprachgebrauch der Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade? Inhaltsstoffe sind so oder so anzugeben“, sagt Kreisbäuerin Anita Painhofer. Um diese Hürden für Hofläden und Direktvermarkter abzubauen, tritt der Bayerische Bauernverband im Landkreis Starnberg und auch in ganz Bayern gegenüber Behörden und Kommunalpolitikern für die Anliegen der direktvermarktenden Bäuerinnen und Bauern ein.

Regionalität – das macht Einkaufen auf dem Bauernhof so beliebt wie nie – und immer mehr Verbraucher wünschen sich Lebensmittel direkt vom Bauernhof. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn, was viele Verbraucher nicht wissen: Gerade Bauern, die ihre Erzeugnisse direkt vermarkten, machen immer neue Auflagen und bürokratische Vorschriften das Leben schwer. „Die Direktvermarkter brauchen praxistaugliche Regelungen für die Erzeugung und Vermarktung ihrer regionalen Produkte und auch klare Vorgaben bei der Lebensmittelkennzeichnung“, bekräftigt Kreisbäuerin Anita Painhofer aus Geisenbrunn. Eine EU-Verordnung sieht zum Beispiel vor, dass Nährwertangaben auf dem Etikett vorverpackter Produkte verpflichtend sind – mit wenigen Ausnahmen: Lebensmittel, einschließlich handwerklich hergestellter Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen von Erzeugnissen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden. „Die Ausnahmen für Direktvermarkter sind zwar gut gemeint, greifen aber häufig nicht, wenn innovative Formen der Direktvermarktung wie Online-Vertrieb, Abo-Kisten oder die Vermarktung teilweise über regionale Einzelhändler erfolgt“, sagt Kreisbäuerin Anita Painhofer. „Wir stehen zu klaren Vorgaben im Verbraucherschutz, aber es muss auch praktikabel für die bäuerlichen Direktvermarkter sein.“ Deshalb fordert der Bayerische Bauernverband für die verschiedenen Absatzwege in der Direktvermarktung eine eigene Lebensmittelkennzeichnung mit „regionaler Einfärbung“. Die Verkehrsbezeichnungen eines Produkts sind Teil der verpflichtenden Lebensmittelkennzeichnung. Und für jedes Produkt gibt es eine eigene Richtlinie, wie zum Beispiel die Konfitürenverordnung. Jedoch: „wo ist im Sprachgebrauch der Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade? Inhaltsstoffe sind so oder so anzugeben“, sagt Kreisbäuerin Anita Painhofer. Um diese Hürden für Hofläden und Direktvermarkter abzubauen, tritt der Bayerische Bauernverband im Landkreis Starnberg und auch in ganz Bayern gegenüber Behörden und Kommunalpolitikern für die Anliegen der direktvermarktenden Bäuerinnen und Bauern ein.

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