Viele Pläne für 2009

Beim Jahrespressegespräch der CSU-Stadtratsfraktion äußerten sich deren Sprecher Ludwig Jägerhuber und Stellvertreterin Eva John zufrieden über das abgelaufene Jahr: „Mit intensiver Fraktionsarbeit ist es uns gelungen, viele relevante Themen anzugehen und einige wichtige Weichen für eine positive Stadtentwicklung zu stellen“, so die beiden CSU-Stadträte.

So seien für die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzept als wichtigen Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung von Starnberg erste wichtige Schritte eingeleitet worden. „Das liegt uns sehr am Herzen“, so Jägerhuber und John. Schließlich stünde Starnberg mit seinen geplanten Großprojekten vor gewaltigen Aufgaben. Hier machten die beiden unmissverständlich klar, dass man diese nur gemeinsam im Stadtrat lösen könne. Der CSU sei deshalb eine gute überparteiliche Zusammenarbeit und ein kollegiales Verhältnis zu den Stadträten sehr wichtig. In punkto „Seeanbindung“ versprach die CSU-Fraktion sich dafür einzusetzen, dass die Stadtverwaltung noch „fehlende wichtige Informationen“ liefert. Trotzdem gehöre man nicht von vorne herein zu den Nein-Sagern. Aber es gehe schließlich um die finanziellen Folgen und städtebaulichen Auswirkungen für Starnberg. Generell forderten die beiden eine „Haushaltspolitik mit Augenmaß“. „Es ist uns wichtig, dass alle Projekte auf Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden“, sagte John. Durch die Finanzierung von Großprojekten dürfe keinesfalls eine unüberschaubare und die Handlungsfreiheit der Stadt einschränkende Verschuldung in Kauf genommen werden. „Starnberg darf für die Realisierung der Seeanbindung nicht ihr Tafelsilber einsetzen“, erklärten Jägerhuber und John unisono. Darauf werde die CSU achten. Generell versprachen sie, „sich nicht in Details zu verlieren, sondern immer den Blick auf das Ganze gerichtet zu halten“. Als wesentliche Aufgabe nannten die beiden auch, die Starnberger Bürger an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. „Wir wollen die Bürger für kommunale Themen interessieren, sie mobilisieren und zur Mitwirkung bewegen“, so die CSU-Stadträte. Deshalb werde die CSU die im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen zu Bahnhofsgebäude See, Umgestaltung Kirchplatz oder zum Einheimischenmodell Egererstraße auch in diesem Jahr fort setzen. Sehr zufrieden äußerten sich Jägerhuber und John, dass der Stadtrat entschieden hat, Untersuchungen für ergänzende Trassen zur Verkehrsentlastung in Auftrag zu geben. „Wichtig ist uns auch, baldmöglichst Klarheit über den baulichen Zustand der Söckinger und Hanfelderstraße zu haben, sodass eine Übernahme vom Freistaat und eine Abstufung möglich ist und die Überplanungen der Straßen und ihrer angrenzenden Gebiete durch die Stadt begonnen werden können“, so John.

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