Vieles erreicht, einiges noch vor

Bis zur Halbzeit hat die CSU in Gräfelfing einige ihrer im Wahlprogramm vorgelegten Punkte bereits umgesetzt, so auch in Sachen Lärmschutz entlang der A 96. Foto: Kuhn

Gräfelfing – Die bei der Kommunalwahl 2008 vorgelegten Ziele und Vorhaben der Gräfelfinger CSU sind zur Halbzeit in weiten Teilen bereits umgesetzt worden. Bis zur nächsten Kommunalwahl 2014 will die CSU weiterhin aktiv das vor der Wahl beworbene Programm umsetzen. Ziel sei es, konstruktiv am Erfolg der Gartenstadt Gräfelfing weiterzuarbeiten, hieß es bei einer CSU-Veranstaltung.

Dazu müsse Gräfelfing allerdings schuldenfrei bleiben. Für den Ausbau des Wirtschaftsstandorts wurde der Gewerbesteuerhebesatz auf 250 Prozent gesenkt und Kinderbetreuungseinrichtungen im Gewerbegebiet realisiert. Der Lärmschutz an der A 96 bleibt weiterhin ein großes Thema bei der CSU. Zu den wirksamen Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn gehört auch der neu errichtete offenporige Asphalt im gesamten Gemeindegebiet. Nicht zu vergessen ist der langfristige Bau eines Tunnels über der 96 und deren Finanzierung durch Nutzung der Tunneldecke. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs durch Schaffung attraktiver tangentialer Verkehrsverbindungen wird weiterhin verfolgt wie auch die Einführung eines Zehn-Minuten-Trakt auf der Linie der S6. Die Sanierung der beiden S-Bahnhöfe samt Unterführungen stehen auf dem Programm, genauso der Jahn- und Eichendorffplatz. Dem Klimawandel will die CSU durch den Aufbau eines biomassebasierten Nahwärmeversorgungsnetzes für ganz Gräfelfing begegnen. Und durch den Bau eines weiteren Wasserkraftwerks an der Würm. Weitere Photovoltaikanlagen sollen zudem auf den Dächern der Wohngebäude der Gemeindebau Gräfelfing GmbH sowie auf öffentlichen Gebäuden entstehen. Ein großes Thema ist und bleibt die Bildung und Betreuung der Kinder (siehe Kasten). Auch die Senioren sollen nicht zu kurz kommen. Der Bau zusätzlicher moderner Pflegeplätze mit Einrichtung einer Demenzstation im RMG-Haus steht im Vordergrund. Demnächst steht der Neubau des Altenheims St. Gisela mit 136 Pflegeplätzen vor der Fertigstellung. Für verbesserte Freizeitangebote für Jugendliche am Ort (Musik, Jugendcafe, Slackline-Park, Skating-Anlage, Bolzplätze) setzt sich die CSU ebenso ein wie für eine sozialere Gesellschaft. Wirksame Hilfe für Menschen in Not leistet die neu gegründete Bürgersozialstiftung. Es sollen zusätzliche Sozialwohnungen entstehen, weiter sollen soziale Aspekte bei der Vermietung gemeindeeigener Wohnungen stärker berücksichtigt werden. Und ihr Integrationsbemühungen für ausländische Mitbürger will die CSU ausbauen. Ferner wurde eine zweite Wohnanlage für obdachlos gewordene Bürger angemietet. Nach der Jugendolympiade 2008, dem Ausbau der örtlichen Rad- und Wanderwege und der Schaffung eines Trimm-Dich-Pfads möchte die CSU als nächstes das Würmbad wieder errichten und weiterhin den Ausbau von Kultur- und Freizeitangeboten forcieren.

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