Moral gezeigt

Vierte Niederlage der WWK Volleys in Folge - Knappes 2:3 in Lüneburg 

Volleyball Herrsching
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Dank einer Angriffsquote von 83 Prozent sicherte sich der Niederländer Luuc van der Ent bei den WWK Volleys die Medaille für den MVP.

Herrsching - Seit inzwischen vier Spielen warten die WWK Volleys Herrsching auf den nächsten Sieg. Beim SVG Lüneburg verpasste Truppe von Trainer Max Hauser bei der 2:3 (30:32, 15:25, 25:22, 25:16, 12:15) Niederlage ein Erfolgserlebnis aber nur knapp. 

„Mental war es ein Schritt nach vorne. Wir haben uns nach den zwei verlorenen Sätzen wieder ins Spiel gekämpft“, lobte Hauser danach dennoch die gute Moral seiner Mannschaft. „Im Angriff lassen wir zu viele Punkte liegen“, war für ihn letztlich der Knackpunkt, warum es beim Tabellennachbarn, mit dem sein Team jetzt punktgleich ist, nicht ganz reichte.

Dank einer starken Aufschlagserie von Dorde Ilic erarbeiteten sich die Herrschinger im ersten Durchgang einen kleinen Vorsprung, den sie bis in die Schlussphase verteidigten. Die Gäste verspielten dann vier Satzbälle, was Lüneburg schließlich mit einem 32:30 Satzgewinn bestrafte. Das Zwischenresultat zeigte im zweiten Satz Nachwirkungen. Die WWK Volleys gerieten schnell ins Hintertreffen. Auch eine Auszeit von Hauser konnte die Hausherren nicht ausbremsen. „Bei Lüneburg klappte alles,“ konstatierte Hauser nach dem 15:25, dem bisher klarsten Satzverlust seiner Truppe in dieser Saison. Nach der Pause kamen die Herrschinger wie verwandelt aus der Kabine. Die Gäste zeigten sich im dritten Durchgang kämpferisch von der starken Seite. Mit einer guten Annahme und Angriffsquote sorgten sie für eine Führung, die Lüneburg nicht aufholen konnte. Mit einem 25:22 Satzerfolg machten die WWK Volleys die Partie schließlich wieder spannend. Den Schwung nahmen die Gäste in den vierten Durchgang mit. „Da haben wir uns in einen Rausch gespielt“, urteilte Hauser. Die Herrschinger glichen mit einem 25:16 Erfolg aus und erzwangen das Tiebreak. Dort lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, bei dem letztlich Lüneburg knapp mit 15:12 das bessere Ende für sich hatte.

Am kommenden Samstag (19 Uhr, Nikolaushalle) erwarten die Herrschinger die Netzhoppers Königs Wusterhausen, die mit einem Punkt Rückstand auf die WWK Volleys als Achter zu dem Sextett gehören, das wie die Hauser-Truppe um die Playoffs kämpfen.

Roland Halmel

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