Unwettereinsätze im Starnberger Stadtgebiet

Volle Keller, volle Garagen und ein überfluteter Kreisel im Landkreis Starnberg

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Land unter zwischen Söcking und Perchting: Die Baustelle für den neuen Kreisel vor den Toren Starnbergs war gestern stundenlang überflutet.

Starnberg - Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren in Starnberg, Percha, Wangen, Söcking, und sechs weiteren aus dem Landkreis waren gestern ab 17.30 Uhr im Dauereinsatz, um an 48 Einsatzstellen im Stadtgebiet insgesamt 35 geflutete Keller, acht unter Wasser stehende Straßen, zwei überflutete Tiefgarage und eine Baustelle mit drohendem Erdrutsch zu sichern beziehungsweise abzupumpen. Unterstützung gabs von den Kräften des Starnberger THW's.

Ab 17.54 Uhr war dem Starnberger Feuerwehrkommandanten Markus Grasl klar, den Feierabend können er wie auch seine 25 Frauen und Männer erst einmal vergessen. Im Fünf-Minuten-Takt kamen die Meldungen von vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen in der Zentrale ein. Zentrum des schweren Unwetters war die Kreisstadt. Acht Feuerwehren aus dem Landkreis waren über vier Stunden lang im Dauereinsatz.

"Um 18 Uhr besetzten wir die Zentrale, um die anfallenden Einsätze im Stadtgebiet zu koordinieren. Parallel dazu gingen während der laufenden Abwicklung immer wieder neue Einsätze bei uns ein", berichtet Kommandant Markus Grasl auf der Homepage der Feuerwehr.

Ein Unfall am Bahnhof, der nicht gefunden wurde 

Mitten in diese Unwetter-Einsätze gab es dann noch eine kuriose Meldung über einen angeblichen Verkehrsunfall am Bahnhofplatz. Als die Feuerwehr vor Ort war, konnte der Unfall aber nicht gefunden werden. Auch die Meldung eines Brandes am Nepomukweg sorgte für helle Aufregung: Alle verfügbaren Fahrzeuge eilten aus allen Ecken des Stadtgebiets in Richtung Westufer. Schließlich stellte die Feuerwehr fest, dass sie nicht eingreifen musste. "Also ging es mit der Abarbeitung der Einsatzstellen munter weiter", so Grasl.

Ohne die Hilfe der Feuerwehren aus Kempfenhausen, Unering, Drößling, Oberbrunn, Meiling, Hechendorf und der Ortsteil-Kameraden aus Percha, Söcking und der Feuerwehr Wangen hätten die Starnberger diese Vielzahl an Einsätzen nicht in so kurzer Zeit stemmen können. "Herzlichen Dank für die hervorragende Unterstützung." Ab 23 Uhr waren alle Fahrzeuge schließlich wieder eingerückt, die helfenden Nachbarn wurden wieder entlassen - und am Ende wartete noch eine wohlverdiente Pizza zur Stärkung.

po

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