Klassenerhalt am grünen Tisch 

Volleyball-Damen des TV Planegg-Krailling sind gerettet - 1:3 Niederlage in Dresden 

Volleyball
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Chantal Martin wurde in Dresden zur wertvollsten Planegg-Kraillinger Spielerin gewählt.
  • vonFlorian Ladurner
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Planegg/ Krailling - Das Zittern um den Klassenerhalt bei den Volleyball-Damen des TV Planegg-Krailling ist vorbei. Bereits vor dem Auswärtsspiel beim VCO Dresden bekam der Zweitligist aus dem Würmtal die Information, dass es in dieser Saison keinen Absteiger geben wird. Der Grund dafür sind coronabedingte Widrigkeiten inklusive eines Saisonabbruchs in den darunterliegenden 3. Ligen. Für die TVP-Damen, die als Vorletzter zu den heißen Abstiegskandidaten gehörten, besteht damit Planungssicherheit für die kommende, dann vierte Saison, in der 2.Liga. 

„Das ist schön. Den Klassenerhalt haben wir uns verdient“, urteilte TVP-Coach Florian Saller die gute Kunde. Dadurch war der Druck auf sein Team beim Tabellenvierten in Sachsen punkten zu müssen auch weg. Vielmehr nutzte Saller die Gelegenheit in seiner Truppe etwas zu rochieren. „Wir haben das Spiel genutzt, um uns auf die nächsten Wochen zu fokussieren“, meinte Saller nach der 1:3 (16:25, 19:25, 25:17, 17:25)-Niederlage in Sachsen. Gegen die Gastgeberinnen, die vor allem beim Aufschlag und Block deutlich die Nase vorne hatten, taten sich die TVP-Damen im ersten Durchgang sehr schwer ins Spiel zu kommen. Dadurch rannten die Gäste schnell einem Vier-Punkte-Rückstand hinterher, den sie bis zum Satzende beim 16:25 nicht mehr aufholen konnten. Im zweiten Durchgang lief es für die Kraillingerinnen zunächst etwas besser. Besonders Chiara Lukes fand immer wieder mutige Lösungen im Angriff und auch die Annahme und die Aufschläge zeigte sich um einiges stabiler. Der Satz war hart umkämpft, ging am Ende aber mit 25:19 an Dresden. Im dritten Spielabschnitt stellte Saller einiges um. Er brachte Chantal Martin, Juli Horst und Isabel Maisack. Erstgenannte gelang es auch den einen oder anderen spektakulären Ball im VCO-Feld zu versenken. Dies brachte ihr später auch verdient den MVP-Titel ein. Insgesamt agierten die Gäste in allen Elementen stärker, was mit einem 25:17 Satzerfolg belohnt wurde. Der vierte Satz verlief zunächst relativ ausgeglichen, bis Dresden sich am Ende doch absetzen konnte. Mit dem 25:17 machte das Team aus Sachsen nach 82 Minuten den Deckel auf ihren Heimsieg. Weiter geht es für die TVP-Damen am kommenden Samstag (19 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TV Dingolfing, das wie immer im Internet übertragen wird.

Roland Halmel

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