Q.U.H.-Vorstand

Ammer übergibt Stab an Kaske

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Berg – Joachim Kaske ist einstimmig zum neuen Ersten Vorsitzenden der „Q.U.H.“ gewählt worden, zur Stellvertreterin bestimmte die Mitgliederversammlung ebenso einhellig Karin C. Tietze.

Der Gründungsvorsitzende Andreas Ammer kandidierte nach zehn Jahren an der Spitze der Wählervereinigung nicht mehr, auch der Vize-Vorsitzende Harald Kalinke gab sein Amt ab. Wiedergewählt wurden – per Akklamation wie auch die anderen Vorstandsmitglieder – Schriftführer André Weibrecht, Schatzmeisterin Beck von Peccoz (in Abwesenheit) und Kassenprüferin Ute Pröttel. Der scheidende Vorsitzende Andreas Ammer nutzte den Stabwechsel zu einem launigen Rückblick auf zehn Jahre „Q.U.H.“ und zog an Hand von „Q.U.H.-Momenten“ eine beachtliche Erfolgsbilanz: Vom 2005 erfolgten Sttart weg habe man mit seiner Bürgermeisterkandidatin Elke Link bei der Kommunalwahl 2008 stolze 16,7 Prozent der Berger Wählerstimmen geholt – ein Ergebnis, das 2014 sogar noch auf 24 Prozent gesteigert werden konnte. „Dank unseres Antretens ging sogar die Wahlbetei-ligung von 50 auf 58 Prozent“, schrieb Ammer seiner Gruppierung auf die Fahnen. Mit aktuell 136 Mitgliedern und vier Gemeinderäten sei die „Q.U.H.“ („quer – unabhängig – heimatverbunden“) und ihr seit Mai 2006 eingerichteter, mittlerweile rund eine Million Mal besuchter Internet-Blog ein in der Gemeinde nicht mehr weg zu denkender Faktor, so Ammer, der ironisch hinzufügte, dass auch politische Gegner diese Diskussionsangebote schätzen: „Der Q.U.H.-Blog ist heute das Forum für Windkraftgegner!“ Sein Nachfolger Joachim „Jockel“ Kaske, bis vor kurzem noch als Kulturreferent des Gemeinderats sehr aktiv, legte bereits nach gefühlten zwei Minuten im Amt unter einigem Hallo mit der Ankündigung los, es werde künftig „etwa vier bis fünf politische Veranstaltungen pro Jahr“ geben – dazu passte ein von Philipp Pröttel avisierter Abend am 17. November im Berger „Marstall“ zur Flüchtlingsthematik: Unter anderem habe er hierfür den Syrien-Experten und Orientalisten Christian Springer (bekannt auch als Kabarettist in der Rolle des „Fonse“) gewinnen können. Die neue Stellvertreterin Karin C. Tietze begrüßte die Idee dieses Themenabends ebenso wie die gesamte Mitgliederver-sammlung – Tenor: Man muss durch solche Informationsveranstaltungen dazu beitragen, bei Einheimischen und Flüchtlingen Berührungsängste abzubauen. mps

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