Bußgeldanzeige für beide Fahrer

Starnberger im Mühlthalter Wald gestürzt: Mountainbiker von Feuerwehr Leutstetten gerettet

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Wie bereits am Ostersonntag musste die Feuerwehr Leutstetten auch am Mittwochabend den Rettungsdienst unterstützen, einen gestürzten Radfahrer, einen 42-jährigen Starnberger, aus dem unwegsamen Gelände zu bringen.

Lamdkeis - Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bitten die Rettungsorganisationen immer wieder darum, momentan auf die Ausübung von Sportarten zu verzichten, die ein erhöhtes Risiko für Rettungseinsätze mit sich bringen. Hauptsächlich war immer wieder der Wassersport im Fokus der Diskussionen. Aber auch andere Sportarten sorgten zuletzt für ein höheres Aufkommen an eigentlich vermeidbaren Einsätzen bei Rettungsdiensten, Feuerwehren und Polizei.

So ziehen die Hänge im Mühlthal nördlich von Leutstetten vermehrt Mountainbike-Fahrer an, die dort auf wilden „Trails“ mitten im Wald ihre „Downhill“-Bahnen fahren. Wie bereits am Ostersonntag musste die Feuerwehr Leutstetten auch am Mittwochabend den Rettungsdienst unterstützen, einen gestürzten Radfahrer aus dem unwegsamen Gelände zu bringen. Der 42 Jahre alte Starnberger fuhr mit einem Bekannten (33, Unterhaching) auf einem dieser Wege, die im Lauf der Zeit dadurch entstanden sind, dass Radfahrer abseits der eigentlichen Wege quer durch den Wald unterwegs waren. Beim Sprung über eine künstlich angelegte Rampe verlor der Starnberger die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte auf den Rücken. Da er über Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule klagte, rief sein Mitfahrer den Rettungsdienst, der dann die Feuerwehr zur Unterstützung anforderte, um den Mann zum Rettungswagen bringen zu können.

Sowohl das Bayerische Waldgesetz als auch das Naturschutzgesetz untersagen das Radfahren auf Waldflächen außerhalb der vorgesehenen Wege. Die beiden Radfahrer müssen nun mit einer Bußgeldanzeige rechnen.

Von Kreisbote

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