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Was beim „Montagsspaziergang“ in Starnberg geschieht

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Bürgerinnen und Bürger demonstrieren in Starnberg gegen die Infektionsschutzmaßnahmen. Diesmal wählen sie eine andere Route.
Bürgerinnen und Bürger demonstrieren in Starnberg gegen die Infektionsschutzmaßnahmen. Diesmal wählen sie eine andere Route. © Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

Starnberg - Gestern gab es in Starnberg erneut einen sogenannten Montagsspaziergang, bei dem rund 250 Bürgerinnen und Bürger gegen die Corona-Infektionsschutzmaßnahmen demonstrierten. Was dabei geschah.

Wie die Polizei in Starnberg berichtet, trafen sich gestern wie in den vergangenen Wochen Personen in der Innenstadt. Anders als sonst sei diese Versammlung jedoch am Freitagmorgen bei der Versammlungsbehörde im Landratsamt angemeldet worden. Somit seien dieses Mal Versammlungsleiter als Ansprechpartner für die Polizei zur Verfügung gestanden und sei vor der Versammlung ein kurzes Gespräch zum Ablauf geführt worden.

Demonstrierende wählen eine neue Route durch Starnberg

Die Route unterschied sich zu den Vorwochen. Die Teilnehmenden zogen gegen 18.10 Uhr auf der bisherigen Strecke vom Kirchplatz durch die Maximilianstraße, anschließend jedoch weiter auf dem Gehweg der Leutstettener Straße bis zur B2. Von dort ging es weiter zum Tutzinger-Hof-Platz und über den Vogelanger zur Schlossberghalle, wo sie gegen 18.30 Uhr eintrafen. Dort war die Teilnehmerzahl auf etwa 250 Personen angewachsen, meldet die Polizei. Nachdem sie mehrere Lieder gesungen hatten, zog ein Großteil der Versammlungsteilnehmer weiter entlang der Hauptstraße zur Söckinger Kreuzung und über die Bahnhofstraße zurück zum Kirchplatz. Etwa 50 Teilnehmende verließen die Versammlung vorzeitig vom Rathaus aus. Die Versammlung wurde um 19.05 Uhr von der Versammlungsleitung für beendet erklärt.

Die Polizei regelt den Verkehr bei sogenannten Montagsspaziergang in Starnberg

Während der Querung des Tutzinger-Hof-Platzes sowie der Hauptstraße im Rahmen des sogenannten Montagsspaziergangs musste der Verkehr kurzzeitig durch die eingesetzten Polizeibeamten geregelt werden, weshalb es zu einer kurzzeitigen Stauung im Verlauf der B2 kam. Auf dem Vorplatz der Schlossberghalle wurden die Demonstranten vorsorglich auf die Einhaltung der Mindestabstände aufmerksam gemacht. Bußgeld- oder strafrechtlich relevante Verstöße waren während des gesamten Versammlungsverlaufs waren laut Polizei nicht festzustellen.

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