Gleichgewicht bei Bootsbergung verloren

Das war knapp

Bootsbergung verunglückte Segler Wasserrettung BRK Starnberg
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Trotz schönem Wetter und klarer Sicht hat die Bootsbergung ihre Tücken.

Sankt Heinrich - Bei der Bergung ihres Segelboots für die Überwinterung sind zwei 60-Jährige Männer in Not geraten.

Bereits am Freitag wollten die beiden ihr Segelboot bereit machen, um es aus dem Starnberger See für die Überwinterung zu holen. Um 12.16 Uhr ging bei der Wasserrettung, dem Luft- und Landrettungsdienst sowie der Einsatzführungsdienst der Kreiswasserwacht Starnberg ein Notruf ein - eine Person im Wasser lautet der Alarm. Was war passiert: Bei der Vorbereitung des Segelbootes ist einer der Männer auf das Segelboot gestiegen, sein Freund blieb im Beiboot und hat den Elektromotor sowie Akku angenommen, die ihm übergeben wurden. Hierbei verlor er das Gleichgewicht und kenterte mit dem Beiboot, das dann kopfüber im Wasser trieb. Nur durch die Feststoffweste und den beherzten Griff seines Freundes konnte der Mann an der Wasseroberfläche gehalten und ein Notruf abgesetzt werden.

Nach wenigen Sekunden kam Hilfe

Wenige Sekunden nach dem Notruf waren zwei Rettungsboote der Wasserwacht und DLRG, ein Rettungshubschrauber, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt und 1 Einsatzleiter der Wasserrettung, sowie die Wasserschutzpolizei auf dem Weg zum Unglücksort.

Dort konnte die Wasserwacht Ammerland den stark unterkühlten Segler aus dem Wasser an Bord des Rettungsbootes ziehen. Parallel hat die DLRG Seeshaupt den zweiten Segler an Bord genommen und beide wurden an die Anlegestelle „Lido“ in Seeshaupt zum Rettungsdienst gebracht. "Nur durch die Rettungsweste und den beherzten Einsatz seines Freundes können wir hier heute von zwei unterkühlten, aber lebenden Menschen sprechen“, sagte Einsatzleiter Robert Lettenbauer.

Vorsicht bei der Bootsbergung im Herbst

Gerade jetzt ist die Zeit, wo viele Segelboote aus dem Wasser geholt werden und dies viel Gefahren birgt. Durch Messungen der Wasserschutzpolizei konnte eine Wassertemperatur von 13 C° und 5 Windstärken aus Nord/West festgestellt werden, was für den Herbst normal, aber zum Überleben im Wasser laut Robert Lettenbauer ohne Neoprenanzug tödlich enden kann. kb

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