Was nicht alles zu finden ist...

Wasserwacht beteiligt sich an Starnberger Ramadama

Suche im See: Taucher der Wasserwacht Starnberg beteiligten sich am Ramadama der Stadt
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Suche im See: Taucher der Wasserwacht Starnberg beteiligten sich am Ramadama der Stadt

Starnberg - Der Starnberger See ist ein Anziehungspunkt für Tagesausflüge. Bei schönem Wetter tummeln sich aber nicht nur Tagestouristen, sondern auch Einheimische zieht es in die Erholungsgebiete. Auch wenn der Großteil der Besucher die Schönheit der Natur zu schätzen weiß, so gibt es nicht wenige, denen es dann zu umständlich ist, ihren Müll wieder mitzunehmen. Grund genug für die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht, sich am alljährlichen Ramadama der Stadt Starnberg zu beteiligen - natürlich unter Einhaltung aller Schutz- und Hygieneregeln.

Neben den Wiesen im Erholungsgelände kümmerten sich die Wasserwachtler in diesem Jahr auch um den Bereich rund um den großen Steg - wegen der Sperrung war dort niemand im Wasser, was den positiven Effekt hatte, dass man den Müll auf dem Grund problemlos sehen und entfernen konnte.
Wenn auch heuer die großen überraschenden Funde ausblieben, so waren genügend kleinere Hinterlassenschaften zu finden: Kronkorken in Hülle und Fülle zeugen von so mancher Partynacht, die statt in Discos und Clubs am heimischen See stattfand. Weshalb die metallenen Flaschenverschlüsse aber dann in diesen Mengen auf der Wiese, in Sträuchern und Büschen oder gar im See landen, bleibt wohl das Geheimnis derjenigen, die sie entsorgen.
Mag der Umweltaspekt zwar im Vordergrund der Aktion stehen, so dient der Einsatz an diesem Wochenende auch dazu, Verletzungsgefahren zu minimieren, die von achtlos weggeworfenem Müll ausgehen. Gerade Schnittverletzungen an den Füßen sind die während der Wachdienste mit am häufigsten zu versorgenden Verletzungen. Jeder, der schon einmal in eine Glasscherbe getreten ist, weiß: eine Schnittwunde am Fuß hinterlässt (Blut-)Spuren, der Badetag ist dann gelaufen. Dadurch dass die Helfer sowohl an Land als auch im Wasser eine Vielzahl an Glasscherben und zerbrochenen Flaschen eingesammelt haben, dürfte das Badevergnügen wieder etwas sicherer sein. 

Ab dem Pfingstwochenende ist die Wachstation im Buzentaurweg an jedem Wochenende und feiertags spätestens ab 10 Uhr besetzt, außerhalb dieser Zeiten sind die Helfer jederzeit alarmierbar über den Notruf 112.

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