Peter Bauch folgt auf Markus Reichart

Wechsel an der Feuerwehr-Spitze

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Peter Bauch (rechts) löst Markus Reichart (Mitte) als Kreisbrandrat ab

Landkreis - Seit Dienstag, 1. Mai, hat der Landkreis Starnberg einen neuen Kreisbrandrat. Peter Bauch löst den bisherigen obersten Feuerwehrmann Markus Reichart ab.

Markus Reichart hatte dieses Amt seit Oktober 2003 inne. Sein Rücktritt erfolgte auf eigenen Wunsch, da er im vergangenen Jahr die Leitung des Fachbereichs öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Starnberg übernommen hat. Damit ist er unter anderem auch für den Katastrophenschutz im Landkreis verantwortlich und das Bindeglied zwischen Landkreisverwaltung und den zur Katastrophenhilfe verpflichteten Stellen. Diese sind auch die freiwilligen Hilfsorganisationen im Bereich des Rettungs- und Sanitätswesens, das THW und die Feuerwehr. Um jeden Interessenkonflikt zu vermeiden, stand für Markus Reichart fest, dass er vom Amt des Kreisbrandrates zurücktreten wird, sobald ein Nachfolger gefunden ist.

Bauch auch für neue Brandschutzdienststelle verantwortlich

Als sein Nachfolger wurde von den Kommandanten des Landkreises Peter Bauch gewählt. Er war unter Markus Reichart schon als Kreisbrandmeister für den Bereich Funk seit Dezember 2003 tätig. Peter Bauch mit dem gestrigen Dienstag nicht nur das Amt des Kreisbrandrates für den Landkreis Starnberg übernommen, sondern auch die neue geschaffene Brandschutzdienststelle im Landratsamt. Zuvor war er lange Jahre in der Werkfeuerwehr beim Münchner Flughafen München Franz Josef Strauß tätig. Ebenso war er seit April 2004 stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Krailling. Von diesem Amt ist er nach seiner Wahl vor einigen Wochen ebenfalls zurückgetreten. Sein Nachfolger in Krailling ist nun Marco Zickler.

Amtsübergabe  im Landratsamt

Die Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgte im Landratsamt durch Landrat Karl Roth. „Ich freue mich über den reibungslosen Übergang und das die gesamte Kreisbrandinspektion geschlossen unter dem neuen Kreisbrandrat Peter Bauch weiterarbeitet", sagte Roth. Bei diesem Termin waren auch (fast) alle Mitglieder der Kreisbrandinspektion anwesend.

kb

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