Seit 1. Januar in Kraft

Weniger Bürokratie: Neues Gesetz will Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen erleichtern

Eine Pflegekraft hilft einer alten Frau in einem Seniorenheim beim Trinken aus einem Becher.
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Das seit 1. Januar in Kraft getretene geänderte Bayerische Anerkennungsgesetz zielt unter anderem darauf ab, dass beispielsweise Pflegekräfte mit ausländischen Berufsabschlüssen in Bayern schneller und leichter arbeiten können (Symbolbild).

Region - Zum 1. Januar 2021 wird das geänderte Bayerische Anerkennungsgesetz (Bayerisches Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz – BayBQFG) in Kraft treten. Mit dem neuen Gesetz will der Freistaat künftig die Anerkennungsverfahren für im Ausland erworbene Berufsqualifikationen vereinfachen.

„Da unsere Wirtschaft im Moment vor großen Herausforderungen steht, wollen wir sie auch bei der Gewinnung von Fachkräften bestmöglich unterstützen. Dafür ist es unerlässlich, bei der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ein rasches und unbürokratisches Verfahren zu ermöglichen, damit auch Fachkräfte aus Drittstaaten mit entsprechenden Qualifikationen möglichst schnell nach Bayern kommen können“, sagt die bayerische Arbeitsministerin Carolina Trautner.

Anträge auf Berufsanerkennung sollen im Rahmen des neuen beschleunigten Fachkräfteverfahrens aus dem Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) in zwei statt bislang in drei Monaten bearbeitet werden. Auch im Bereich Digitalisierung sieht das Gesetz Neuerungen vor: Unterlagen aus Drittstaaten können nun elektronisch bei den Anerkennungsstellen vorgelegt werden. Das erleichtert das Verfahren immens. Die Gesetzesänderung dient primär der Umsetzung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes des Bundes, das zum 1. März 2020 in Kraft getreten war. Damit das FEG seine volle Wirkung entfalten kann, musste es auch für in Bayern geregelte Berufe in bayerisches Landesrecht implementiert werden.

Kreisbote

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