Wettbewerb läuft bis 15. Mai

Die Gemeinde Pöcking lobt einen Wettbewerb aus: Gesucht wird ein Logo für die neu gegründete „Stiftung für Pöcking“. Bis zum 15. Mai können Entwurfsvorschläge eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 250 Euro.

„Der Wettbewerb soll ein kleines Feuerwerk sein für Ideen, wie sich die Stiftung nach außen darstellen kann“, erklärten Bürgermeister Rainer Schnitzler und Ralf Kirberg, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Außerdem erhoffen sie sich von dem Wettbewerb, den „Prozess der Bekanntmachung und Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit der Stiftung zu fördern“. Am Wettbewerb teilnahmeberechtigt sind alle in Pöcking niedergelassene Grafiker und Designer, im Ort lebende Nichtselbstständige in dieser Branche sowie andere Fachleute mit einem Bezug zu Pöcking und Pöckinger, die zündende Ideen haben. Vorgabe: Der Entwurfsvorschlag soll den Stiftungsgedanken des Gemeindsinns und des füreinander Eintretens symbolisieren und Assoziationen zu den Zwecken der Stiftung zu lassen. Mit dem Logo - das künftig Drucksachen, der Website, Flyern sowie Abzeichen und anderen Werbemitteln der Stiftung zieren wird – soll die Identifizierung der Pöckinger mit ihrer Stiftung erleichtert und gefördert werden. Weitere Infos zur Ausschreibung im Internet unter info@stiftungfuerpoeking.org. 200.000 Euro Grundstockvermögen hat die „Stiftung für Pöcking“ derzeit. Da aber am Finanzmarkt derzeit kaum Zinsen zu bekommen sind und die Stiftung Projekte ausschließlich über diese finanziert, hofft Kirberg auf weitere Zustiften von Pöckingern, um das Grundstockvermögen zu mehren. Aber auch kleinere Beträge sind immer herzlich willkommen. Diese Spenden tragen dazu bei, das erste Projekt der Stiftung „Kinder und Jugend“ umzusetzen. Um die Sprachkompetenz zu schulen und Kinder und Jugendliche zum Lesen hinzuführen, sind unterschiedliche Aktionen geplant. Das Projekt wendet sich an die verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen, an Schule, Bücherei, aber auch an interessierte Pöckinger (auch Senioren), die sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren wollen. Sie könnten beispielsweise den Kindern vorlesen, sie im Umgang mit dem Computer schulen oder Schulen und Kindertagesstätten bei Projekten helfen, wie eine Kinderzeitung oder Geschichtenbücher zu erstellen, Filme zu drehen etc. Eingebunden werden könnten laut Kirberg auch Autoren, Schauspielschüler der Bayerischen Theaterakademie, Theater, Märchenerzähler, das Deutsche Museum oder der Museumspädagogische Dienst. „Die Sprachfähigkeit senkt deutlich die Aggressivität. Wer Probleme verbalisieren kann, muss nicht gleich zuhauen,“ wies Kirberg auf die Wichtigkeit des Projekts hin. Bürgermeister Rainer Schnitzler erklärte noch einmal, warum das „reiche Pöcking“ eine Stiftung gegründet hat. Schließlich „baue der Kluge in guten Zeiten vor“, so der Rathauschef. Man wisse ja nicht, wie die finanzielle Situation der Gemeinde in der Zukunft aussehen werde. Bankverbindung Stiftung für Pöcking: VR Bank Pöcking, BLZ 70093200, Kontonummer 1930001

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