Erschreckende Szenen

Wilde Schlägerei in Starnberg wegen misslungenem Einparkmanöver

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Am vergangenen Sonntag gerieten die Insassen zweier Pkws in Starnberg aneinander. Dem Streit vorausgegangen war ein missglücktes Einparkmanöver.

Starnberg - Am vergangenen Sonntag kam es in Starnberg, auf der Possenhofener Straße, zu einem ausufernden Streit wegen eines Einparkmanövers.

Ein mit drei Männern besetzter PKW fuhr zunächst auf der Possenhofener Straße in Richtung Ortsmitte. Kurz vor dem Starnberger Heimatmuseum wollten sie mit ihrem Fahrzeug in eine dortige Parklücke am rechten Fahrbahnrand rückwärts einparken. 

Da der dahinter fahrende PKW jedoch bereits nahe aufgefahren war, gelang das Einparkmanöver nicht. Nach kurzer Zeit fuhr der hintere PKW links neben das Fahrzeug der drei Männer und es kam anscheinend zu einem Streitgespräch zwischen den Insassen. 

Dies führte wiederum dazu, dass nun alle Insassen beider Fahrzeuge ausstiegen, auf der Straße aufeinander losgingen und sich gegenseitig mit Fäusten traktierten. Das Ganze verlagerte sich dann von der Straße über den Gehweg, bis in eine Hofeinfahrt, hinter eine Hecke. 

Zwei Beteiligte erlitten bei der Auseinandersetzung Platzwunden und wurden deshalb vom Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in ein Münchner Klinikum gebracht. Ein anderer Beteiligter erlitt Abschürfungen an den Knien, Ellenbogen und der Hand, eine andere Person klagte über Bauchschmerzen, ein weiterer über eine aufgeplatzte Unterlippe und Kratzer am Hals. Alle drei konnten an Ort und Stelle vom Rettungsdienst versorgt und danach wieder entlassen werden.

Alle Beteiligten beschuldigen die jeweils andere Gruppe, dass sie von dieser auch mit einem Messer angegriffen worden wären. Ein solches konnte jedoch nicht aufgefunden werden, auch Verletzungen, die auf die Verwendung einer solchen Waffe hindeuten waren nicht erkennbar.

Gegen beide Gruppen wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Da noch viele Fragen bezüglich des genauen Hergangs offen sind, bittet die Starnberger Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der hiesigen Dienststelle telefonisch unter  (08151) 3640 in Verbindung zu setzen.

Von Kreisbote

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