Es wird einladend und offen

Startschuss: Mit dem Spatenstich ist jüngst endlich der erste Bauabschnitt für den Neubau des Jugendzentrums auf dem Gelände am Nepomukweg eingeleitet worden. Bis November 2009 soll das Gebäude fertig gestellt sein.

Bereits vor fünf Jahren hatte der Stadtrat grünes Licht für den Abriss des „alten und maroden“ JUZ und den Neubau gegeben. Trotzdem dauerte es noch, bis nun Ende November der Startschuss fallen konnte. Damit das neue „offene Haus für Vereine, Versammlungen und Veranstaltungen“ nicht im weichen Baugrund aus Seeton versinkt, müssen nun erst einmal 46 Betonpfähle bis zu 19 Meter tief in die Erde gebohrt werden. Pro Tag schafft man dem Vernehmen nach vier Pfähle. Bis Weihnachten sollen die Gründungsarbeiten dann abgeschlossen sein. Knapp drei Millionen Euro kostet der vom Münchner Architektenbüro Goetz und Hootz geplante erdgeschoßige Holzbau, für den sich der Stadtrat einstimmig entschieden hatte. „Einladend und offen“ sei das neue Jugendzentrum und ein Ort, an dem sich alle ohne Schwellenangst begegnen können, so die Begründung. Das in Starnberg lebende Architektenpaar hatte bereits den der Entscheidung vor geschalteten Realisierungswettbewerb gewonnen, weil ihr Gebäude „genau in die Gegend zwischen Landratsamt und Yachtclub“ passt und trotzdem einen hohen Gebrauchswert hat, der viele Funktionen zulässt. In dem Gebäude, dessen Eingang künftig an der Festwiese beim Landratsamt liegt, sind drei verschiedene Nutzungen vorgesehen. Das „Herzstück“ wird ein multifunktionaler Saal sein, der sich zum nördlichen Freiraum hin öffnet. Außerdem haben die Architekten ein Café mit Veranda sowie ein Kino und einen überdachten Grillplatz angedacht. Als zweite Nutzung entstehen im Ostflügel Workshop- und Gruppenräume. Die Verwaltungen des Jugendzentrums sowie des Kreisjugendrings ziehen in Büros am Nepomukweg. Bis dahin ist das Jugendzentrum weiterhin in der Container-Burg untergebracht.

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