Kathrin Kollmann geht in Elternzeit - Lena Hüttl übernimmt

Neues Gesicht bei der gwt

+
Lena Hüttl (l.) ist die neue Kollegin im gwt-Team. Sie wird bis voraussichtlich Herbst 2018 Kathrin Kollmann vertreten, die ab Mitte Juni in Elternzeit geht.

Landkreis – Die gwt Starnberg GmbH ist gegründet, die Wort-Bild-Marke „StarnbergAmmersee“ gefunden und das alles zur rechten Zeit: Denn Regional- und Markenmanagerin Kathrin Kollmann bekommt Nachwuchs und geht ab Mitte Juni bis etwa Herbst nächsten Jahres in Elternzeit.

Ihre Vertretung übernimmt Lena Hüttl, deren Aufgabe es nun unter anderem sein wird, die erarbeitete Regionenmarke in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. „Ich freue mich sehr, dass wir nun endlich den neuen Namen StarnbergAmmersee für unsere Regionalmarke beschließen konnten, bevor ich mich in die Elternzeit verabschiede“, zeigt sich Kathrin Kollmann erleichtert. „Das ist ein toller Meilenstein und Startschuss für die praktische Umsetzung.“ Der Prozess, die Markenidentität in zahlreichen Workshops gemeinsam mit rund 25 Akteuren herauszuarbeiten, lief zwischen 2014 und 2016 und gab auch den Anstoß für die Zusammenführung von gfw Starnberg und Tourismusverband Starnberger Fünfseenland (wir berichteten). Nun sind alle Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen und die Gesellschafterversammlung hat Mitte Mai die gwt Starnberg offiziell mit der Markenführung beauftragt. „Manche haben gedacht, wir hätten den ganzen Markenprozess zwischenzeitlich fallengelassen“, so Kollmann. „Dabei haben wir hinter den Kulissen die Marke die ganze Zeit über mitgedacht und intern bereits mit Veranstaltungen und Workshops vorbereitet.“ Ein wichtiges Fundament, das aber eben für die Öffentlichkeit nicht sichtbar gewesen sei. Vertretung Lena Hüttl wird nun ab Herbst StarnbergAmmersee als Wort-Bild-Marke samt Design vorstellen und zunächst innerhalb, später auch außerhalb, der Region bekannt machen. Die 26-Jährige hat in Innsbruck Tourismusmanagement studiert und entwickelt derzeit bestehende Konzepte weiter und entwirft zudem Ideen für deren Umsetzung. „Schon in meinem Studium habe ich mich auf nachhaltige Destinationsentwicklung spezialisiert, das passt ausgezeichnet zu unserer Prämisse ‚wertschätzend‘ und ich freue mich, nun dieses Wissen in die Praxis umsetzen zu können“, so Hüttl. „Mit einer starken Regionenmarke und einem gemeinsamen Auftreten der erstklassigen Partner können wir alle einen konkreten Mehrwert schaffen und Wertschöpfung in der Region halten - Spitzenleistungen haben wir dafür genug.“ Die Bereiche Wirtschaft und Tourismus nicht getrennt zu betrachten, sondern zusammenzuführen, über dieses Thema hatte Hüttl übrigens auch ihre Masterarbeit an der Universität geschrieben. Dass die 26-Jährige in Innsbruck studiert hat, gefällt der gebürtigen Österreicherin Kollmann natürlich: „Insbesondere was touristische Themen und die Vermarktung von Regionen angeht, hat Österreich eben doch die Nase vorn.“ Und was die nun anstehende Elternzeit betrifft: „Bisher ist der Standort Starnberg für mich doch eher mit Arbeitsplatz verbunden, jetzt steht die Freizeit im Vordergrund.“ kb

Auch interessant

Meistgelesen

Neuer Wassersporttrend für die Region
Neuer Wassersporttrend für die Region
Die Gemeinde Pöcking lässt ihre NS-Vergangenheit wissenschaftlich aufarbeiten
Die Gemeinde Pöcking lässt ihre NS-Vergangenheit wissenschaftlich aufarbeiten
Rückblick auf den Beginn des Eisenbahnzeitalters im westlichen Vierseenland
Rückblick auf den Beginn des Eisenbahnzeitalters im westlichen Vierseenland
Ungeplante Hausgeburt mit sechsjähriger Helferin geht gut aus
Ungeplante Hausgeburt mit sechsjähriger Helferin geht gut aus

Kommentare