DLR zeigt Start von Alexander Gerst ins All

Start zur Mission "horizons" geglückt

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Aus dem Control-Room in Oberpfaffenhofen wurde der Start verfolgt.

Oberpfaffenhofen – "Völlig losgelöst von der Erde" von Peter Schilling ertönte durch die Lautsprecher im Raum 140 im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Um 13.12 Uhr wurde es aber ganz still. Einige Minuten später: tosender Applaus und Freudenrufe. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst war am Mittwoch mit der NASA-Astronautin Serena Maria Aunon Chancellor und dem russischen Kosmonauten Sergei Prokopyev an Bord des Sojus-Raumschiffs MS-09 vom russischen Kosmodrom in Baikonur (Kasachstan) zur Internationalen Raumstation gestartet.

Im DLR herrschte eine lockere Stimmung. Die geladenen Gäste unterhielten sich und auf den vielen Screens wurde um kurz nach 12 Uhr der Trailor zur „Mission Horizons“ gezeigt. In Interviews, geführt von Patrice Bouédibéla, erklärten Dr. Andreas Orth, Norbert Illmer und Petra Mitter wie Alex auf den Flug und seine Zeit auf der ISS vorbereitet wurde. Sechs Monate soll sein zweiter Aufenthalt im All nun dauern. Die Hälfte der Zeit fungiert er als erster Deutscher Kommandant der Internationalen Raumstation. Am Freitag soll er und seine Kollegen die ISS erreichen. Dort werden sie vom US-Astronauten Andrew Feustel und Richard Arnold sowie vom Kosmonaut Oleg Artjemjew empfangen.

Für die Wissenschaft  

„Horizons“ (Horizonte) ist der Name der zweiten Mission von Gerst. „Horizonte stehen für mich für das Unbekannte. Wenn ich einen Horizont sehe, frage ich mich als erstes: Was liegt dahinter? Deshalb betreiben wir Wissenschaft auf der ISS. Wir wollen unseren Horizont erweitern“, sagte er in einem Interview mit dem BR.

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