„Zonta Says NO“

ZONTA setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen im Landkreis Starnberg

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Die Statue der Kaiserin Sisi in Possenhofen wird auch wieder orange leuchten.

Landkreis - In Herrsching, Tutzing, Pöcking und Starnberg leuchtet es orange am Montag, 25. November, ab 17 Uhr. Unter dem Motto „Zonta Says NO“ setzt der Zonta Club Fünf-Seen-Land sichtbare Zeichen gegen die sexualisierte Gewalt, ihre Ursachen und Folgen. Koordiniert durch die Union deutscher ZONTA Clubs beteiligt sich der Feldafinger Serviceclub gemeinsam mit rund 130 Zonta Clubs bundesweit an der weltweiten Kampagne von Zonta International. Das weltweite Netzwerk engagierter, berufstätiger Frauen unterstützt damit auch im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums die gemeinsamen Anstrengungen der Vereinten Nationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Herrsching: Das Rathaus wird beleuchtet und es wird einen Info-Stand geben. Der Erste Bürgermeister Christian Schiller wird anwesend sein. 

Tutzing: Das Rathaus wird beleuchtet und auch dort wird es einen Info-Stand geben. Die Erste Bürgermeisterin Marlene Greinwald wird anwesend sein. 

Pöcking: Die Sisi-Statue und das Museum leuchten Orange. Der Erste Bürgermeister Rainer Schnitzler wird anwesend sein. Starnberg: Sky-Beam vom Münchner Yachtclub über den See. 

Die Zonta Says NO-Aktivitäten werden von öffentlichen Institutionen und Unternehmen unterstützt, darunter die Gemeinde Herrsching, Tutzing, das Museum Kaiserin Elisabeth in Pöcking, das Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing und der Münchner Yachtclub in Starnberg . „Wir sind froh über das breite zivilgesellschaftliche Engagement. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung. Auch bei uns im Münchner Südwesten ist sie erschreckender Alltag“, sagt Dr. Charlotte von Bodelschwingh Präsidentin des ZONTA Clubs Fünf-Seen-Land. 

Der ZC Fünf-Seen-Land: 

Starker Partner vor Ort Seit Jahren fördert der Club den Verein“ Frauen helfen Frauen e.V.“ in Herrsching (http://www.frauenhelfenfrauen-sta.de 08152-5720), der einen Frauennotruf und eine Beratungsstelle für von Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen und Mädchen unterhält, sowie das Mutter-Kind-Haus in Gilching (www.mutterkindhaus.de 08105276954), das alleinerziehenden Frauen und Schwangeren in Notsituationen Zuflucht gewährt und ihnen mit einem Team ausgebildeter Sozialpädagogen beratend zur Seite steht.

Im Rahmen von Zonta Says No macht Zonta International zudem auf die Problematik der weit verbreiteten Kinder- und Zwangsehe aufmerksam, ein Problem, das mit den weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen zunehmend auch in den hiesigen Beratungsstellen ankommt. Hier sind aus Sicht von Zonta-Präsidentin Dr. Charlotte von Bodelschwingh dringend entsprechende Anlaufstellen für Betroffene zu schaffen. Auch die breite Aufklärung und Beratung der zuständigen Behörden in Verwaltung und Justiz müsse gewährleistet werden.

Weltweit auf allen Ebenen für die Rechte von Frauen und Mädchen

 Die heute global agierende überparteiliche Nichtregierungsorganisation Zonta International wurde vor einhundert Jahren am 8. November in Buffalo, New York, gegründet. Mit Susanne von Bassewitz steht ihr für die Amtszeit von 2018 bis 2020 erstmals in ihrer hundertjährigen Geschichte eine deutsche „Internationale Präsidentin“ vor. Zonta International hat seit 1969 generellen konsultativen Status bei den Vereinten Nationen (UN).

Das Frauennetzwerk engagiert sich unter anderem in New York am Hauptsitz der UN, in Genf bei ILO und WHO, in Wien bei UNODC, in Bangkok bei ESCAP und bei der UNESCO in Paris für die Rechte von Frauen und Mädchen. Zugleich ist die Organisation beim Europarat (CoE) vertreten. In Deutschland haben die 130 Clubs mit der Union deutscher ZONTA Clubs (Zonta Union) zudem einen Sitz im Deutschen Frauenrat. Damit setzt sich Zonta International heute auf allen Ebenen für  das Erreichen der mit den Sustainable Development Goals verabredeten Ziele der Geschlechtergerechtigkeit ein.

Orange The World: 

16 Tage im November 1991 hat das Women's Global Leadership Institute die Kampagne „16 days of activism against gender violence“ gestartet. Unter dem Motto „Orange The World“ hat UN Women 2008 den Ball aufgenommen. Seither ist „Orange The World“ Teil der „UNiTE to End Violence against Women“ Kampagne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Jahr für Jahr machen Frauen weltweit vom 25. November bis zum 10. Dezember mit orangen Beleuchtungsaktionen auf das Problem und seine verheerenden Auswirkungen aufmerksam. Mit rund 1.200 Zonta Clubs in 63 Ländern weltweit unterstützt Zonta International die globale Kampagne. Seit 2012 organisiert das Frauennetzwerk seine Aktivitäten dazu unter dem Dach „Zonta Says NO“: www.zontasaysno.org und www.zontasaysno.de.

Von Kreisbote

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