Mit Zuversicht ins Superwahljahr

Aufbruchstimmung bei der CSU: Beim Neujahrsempfang der Kreis-CSU in Andechs auf dem Heiligen Berg war nichts mehr vom Debakel der vergangenen Landtagswahl zu spüren. Rund 400 Gäste bejubelten Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und den Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer.

Dicht gedrängt standen die vielen Gäste – darunter auch die Tutzinger Landtagsabgeordnete Ursula Männle sowie die Europaabgeordnete Angelika Niebler - im Saal des Klostergasthofes, um Ehrengast Peter Ramsauer zu hören. Im Superwahljahr – in diesem Jahr stehen neben der Europawahl im Juni und der Bundestagswahl im September auch vier Landtagswahlen sowie acht Kommunalwahlen und die Wahl des Bundespräsidenten im Mai an – warnte Ramsauer vor zu viel Zurückhaltung. „Wir dürfen nicht mit Samthandschuhen in die Wahlkämpfe gehen“, so der CSU-Landesgruppenchef. Es gelte den Bürgern die Ziele der CSU klar zu machen und CSU-Konturen klar herauszuarbeiten. In Sachen Wirtschaftskrise machte Ramsauer deutlich: „Wir müssen den Realitäten klar ins Auge sehen, aber wir dürfen nicht alles schlechter reden als es ist“. Nach dem katastrophalen Landtagsergebnis verlorenes Vertrauen zurückgewinnen hat für den CSU-Kreisvorsitzenden Harald Schwab oberste Priorität. Er hofft, dass „wir vielleicht – hoffentlich im Herbst - einen anderen Koalitionspartner haben“ in Berlin. Die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler appellierte in ihrem Grußwort, „unsere Interessen zu vertreten“. Auch die Europawahl sei für die CSU und für Bayern immens wichtig.

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