Zuwachs bei der Polizei

Starnbergs Polizeichef Norbert Reler (r.) und sein Stellvertreter Andreas Ruch (l.) stellten die neuen jungen Nachwuchsbeamte vor: (v.l.) Katja Anders, Jochen Bergmann, Daniela Schuster sowie Michael Gerte und Janin Härtel. Foto: Jaksch

Die Polizeiinspektion Starnberg hat erneut Zuwachs bekommen: Insgesamt fünf „Neue“ haben am 1. September ihren Dienst in der Kreisstadt angefangen.

Doch die PI Starnberg ist deswegen keinesfalls „überfüllt“: Wegen der teuren Mieten und hohen Lebenshaltungskosten im Landkreis Starnberg (es gibt auch keine finanziellen Anreize wie eine Ballungsraumzulage) lassen sich die meisten jungen Polizeibeamte oft schon nach einem halben Jahr wieder versetzen – zurück in ihre Heimatorte in „billigeren“ Regionen. Starnbergs Polizeichef Norbert Reller hat dafür vollstes Verständnis – trotzdem wünscht er sich, dass der PI Starnberg mehr bleiben würden. „Meine Kollegen würden sich gerne mehr auf Einsätze konzentrieren als auf die Personalausbildung“, so Reller. Doch an der hohen Fluktuation in seiner Dienststelle wird sich wohl auch in Zukunft nichts so schnell ändern: Eine Pflichtverweildauer gibt es nicht mehr – und freiwillig kommt kein junger Beamter ins teure Starnberg. Trotzdem freut sich Norbert Reller immer über die jungen Nachwuchsbeamten: „Wir haben das Glück, immer sehr Engagierte mit guten Prüfungsergebnissen zu bekommen“, so der Starnberger Polizeichef. Die meisten haben im übrigen ihrer Aussage nach bei der Polizei angefangen, weil sie die Vielseitigkeit und Abwechslung des Berufes sowie Teamarbeit schätzen. „Es ist keine 0815-Arbeit und bei den Einsätzen erwartet einen immer neue Situationen“, sagte der 21-jährige Polizeimeister Jochen Bergmann aus Oberfranken. Die 28-jährige Janina Härtel – sie errang bei den Schwimmeuropameisterschaften der Polizei in Spanien einen Spitzenplatz – findet gut, dass es keine starren Arbeitszeiten gibt.

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